Lohnender Vergleich

Stromheizung: Durch einen Anbieterwechsel können Verbraucher Kosten sparen.

(rgz). Das Heizen mit Strom – ob im Altbau mit einer Speicherheizung oder im modernen Eigenheim mit einer Wärmepumpe – zählt zu den teuersten Heizungsarten. Bis vor einigen Jahren waren Verbraucher mit einer Stromheizung an ihren örtlichen Stromversorger gebunden, da nur er spezielle Heizstromtarife mit Tag- und Nachtstrom im Angebot hatte. Inzwischen bieten aber auch immer mehr überregionale Stromversorger Heizstromtarife an: Mit einem Versorgerwechsel können sich Hausbesitzer und Mieter in vielen Fällen günstigere Konditionen sichern. Ein Vergleich der unterschiedlichen Tarife lohnt sich in den meisten Fällen.

Separater Zähler für Stromheizungen

„Wer mit Speicherheizung oder Wärmepumpe heizt, hat in der Regel bereits zwei Stromzähler: Einen für den normalen Haushaltsstrom und einen weiteren für die Verbrauchsmessung von Nachtspeicherofen oder Wärmepumpe“, erklärt Oliver Bolay, Geschäftsführer beim bundesweiten Strom- und Gasanbieter „E wie Einfach“. Der Grund dafür sei, dass der Heizstrom von den Versorgern zu günstigeren Konditionen geliefert wird als der normale Strom für Beleuchtung, Kühlschrank, Waschmaschine und Co.

Haushalts- und Heizstrom können demzufolge von unterschiedlichen Versorgern bezogen werden, so dass man sich jeweils den Anbieter mit den günstigsten Tarifen für den eigenen Bedarf sichern kann. „Über die Versorgungssicherheit muss sich der Heizstrombezieher nach einem Wechsel keine Gedanken machen: Der Stromzähler und die Leitungen bleiben auch danach im Besitz des örtlichen Netzbetreibers, der Wartungsdienste und Entstörungsarbeiten übernimmt“, erläutert Bolay. Eine technische Umstellung sei nicht nötig.

Auf Preisgarantien achten

Bei einem Anbieterwechsel sei es im Übrigen sinnvoll, neben den aktuellen Tarifen auch auf eine Preisgarantie zu achten: „So bekommen Verbraucher die Sicherheit, dass sie von günstigen Konditionen auch über den Tag hinaus profitieren können“, erklärt Oliver Bolay. Unter www.e-wie-einfach.de beispielsweise gibt es viele weitere Informationen zum Thema.

Foto: djd/e-wie-einfach/thx

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.