Starkregenschäden – Versicherungen haben Lücken

In den vergangenen Tagen traten in Teilen Süddeutschlands auf Grund
von heftigen Unwettern – auch fernab von Flüssen – Überschwemmungsschäden
durch Starkregen auf. Viele Hausbesitzer sind bei Einreichung der Schadensmeldung
völlig überrascht, dass kein Versicherungsschutz bei der Naturgefahr Überschwemmungen durch Starkregen, z. B. von Kellerräumen besteht, weist Jürgen Buck, Vorstand der Verbraucherorganisation GELD UND VERBRAUCHER e.V. (GVI), aus Erfahrung hin.
Finanzieller Schutz von Naturgefahren besteht nur beim separaten Einschluss der
sogenannten Elementarschadenversicherung in die Wohngebäude- oder Hausratversicherung.
„Ansonsten stehen die Geschädigten auf Grund der Starkregenschäden unter
Umständen mit Handwerkerrechnungen im mehrstelligen Bereich alleine da“, warnt Jürgen Buck.
Der Experte rät generell dazu, die Naturgefahr Starkregen abzusichern. Neben
Überschwemmung durch Starkregenschäden sind folgende Naturgefahren der Elementarschadenversicherung im Paket mitversichert: Hochwasser, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen und Vulkanausbruch. Eine Absicherung nur gegen Starkregenschäden ist die absolute Ausnahme, klärt Jürgen Buck weiter auf.
Ausführliche Informationen und Hinweise zu Unwetterschäden, Starkregenschäden,
Naturgefahren und Elementarschadenversicherung und hilfreiche Tipps zur Schadensvorsorge stehen Hausbesitzern unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“ unter „Unwetter-Schäden und Versicherung“, kostenlos zur Verfügung.

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