Verschon unser “Haus” zünd andere an! ODER ???

s’GLOSSERL vom Bönedückt Hannückl

Ja, so sind sie halt anscheinend und immer für Überraschungen gut, die Maxhütterer Stadträte und dabei haben sie nun anscheinend bei dem so lang diskutierten Jahrhundertwerk, der städtedreiecklichen Umgehungsstraße, den ihnen passenden “Stein der Weisen” gefunden. Ein Berg hatte gekreißt und auch nun tatsächlich eine Maxhütterer Vorzugsvariante der Umgehungsstraße geboren. Na ja, einen Geburtsfehler hatte sie aber schon, diesige Wunschvariante, denn sie führt mitten durch die wohl schützenswerten Teublitzer Eselweiher hindurch und das nicht nur am Rande. Dabei hat sich die Maxhütterer Schutzorganisation und Bürgerinitiative “Alex sagt NEIN” noch vor kurzem für das Biotop und Rückzugsgebiet bedrohter Vogel- und Pflanzenwelt, sowie Libellen und Segmenttiere im Eselweihergebiet eingesetzt, wie viele das auch so vermutet haben. Hat man sich da getäuscht? Wie sonst könnte man sich die Beteiligung von “Alex sagt NEIN” an der GEO-Aktion beim 17. Tag der Artenvielfalt im Naherholungsgebiet der Eselweiher nur erklären? War diese Aktion vielleicht nur ein Täuschungsmanöver um von anderen Zielen abzulenken? Oder: was sonst? Jedenfalls kam von “Alex sagt Nein” wohl bisher keine wahrnehmbare Reaktion zu der “Vorzugsvariante” des Maxhütter Stadtrates beim “Planungszirkus” der variantenreichen städtedreiecklichen Umgehungsstraße. Sollte deshalb vielleicht auch hier das “St. Floriansprinzip” seinen glorreichen Einzug gehalten haben? Kaum zu glauben! Oder, was war sonst der Grund, dass die Initiative “Alex sagt NEIN” sich anscheinend bisher nicht zu den Plänen der Maxhütterer Stadtregierung geäußert hat.

Nur ein paar aufrechte Teublitzer Umweltschützer haben sich mit Empörung und mit Recht zu den nachbarlichen “Vorzugsvarianten” geäußert, was ja auch verständlich ist. Ja, aber vielleicht hat auch die GEO-Aktion, die von “Alex sagt NEIN” unterstützt wurde, scheinbar aufgezeigt, dass sich Libellen, Frösche umsonst um ihre Heimat im Eselweihergebiet sorgen und eine Straße die mitten durchgeht durch die Weiher, nur zu ihrem “Besten” sein könnte. Ja Leut, und so geht die wohl unendliche Geschichte der “Umgehungsstraße” von Burglengenfeld, Teublitz und Maxhütte-Haidhof, nebst Landkreis Schwandorf, wohl wieder in eine neue Schleife der Unendlichkeit. Und ob sie dann, diese Straße, die “STRADA UTOPIA”, irgendwann dann auch auf einer “Wundertrasse” verwirklicht werden kann, oder ob sie einmal in feierlichster Weise gestorben wird und dann auch feierlich beerdigt wird, das kann man vielleicht schon jetzt unter den noch unbekannten Weissagungen des Waldpropheten, des Mühlhiasl, nachlesen, wo vielleicht dann folgendes zu lesen sein wird: “Ja, es wird kommen die unendlich ferne Zeit, dass sich ständig und täglich im Städtedreieck Wunder ereignen werden und die Frösche, Libellen sowie bedrohte Vögel, in den Weihern um Tiubelitze nur mehr auf schwarzen Asphalt wohnen und nisten werden. Ja, dann ist auch  gekommen die Zeit, wo man in völliger Übereinstimmung aller Politiker und Initiativen dahier, eine gar wunderliche Straße vollenden kann, die unendlich lange im Rufe der “Unendlichkeit” gestanden hat.

Und darum, ihr lieben Leute, ist es scheinbar wohl fast müßig, jetzt immer und immer wieder neue Varianten oder Vorzugsvarianten einer Straße zu propagieren, die wohl alle das “Stigma der Endlichkeit” haben werden und dass in einer Sache, ja, in einer so ganz “besonderen” Straße, die wohl  scheinbar der “Unendlichkeit” geweiht ist. Aber, es geht wohl alles weiter und auch seinen Gang.

So grüßet euch alle
euer gar verwunderlichter
Bönedückt Hannückl

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