Widerspruch der Bürger gegen gewaltige Steuererhöhungen ist möglich!

Mei Leit, jetzt hat der schnellzüngige Bürgermeister von Lengfeld, tatsächlich allen Hausbesitzern, Landwirten und auch den Gewerbetreibenden ein gar allerfreundlichstes schriftliches Schreiben zugesendet und zugleich in der Anlage desselben einen oder mehrere Änderungsbescheide mit gewaltigen Steuererhöhungen übersandt. Mei, dann hat er uns allen, auch noch tatsächlich gedankt für unser “Verständnis” zu den gewaltigen Erhöhungen, für einen von ihm in Aussicht gestellten “attraktiven Lebensraum”, den er uns allen, in der so lebens- und liebenswerten Heimatstadt schaffen und weiter gestalten will. Mei, ist er nicht lieb und brav, der Bürgermeister, gell, wenn er an unser Geld will, dass wir uns hart und sauer verdienen mussten und müssen. Aber, wenn dies nun seine einzige, sehr vage gehaltene Begründung ist, um sogar rückwirkend die Steuern so gewaltig zu erhöhen, dann ist dies schon weniger als wenig, für eine zugkräftige Begründung,  für den gewaltigen Griff in unseren Geldbeutel.
Durch was bitte schön, ist solch ein finanzieller Fischzug überhaupt notwendig, so fragte sich auch meinige Ehefrau, die Annaböll, wenn andererseits im Haushalt des Vorjahres 4 Millionen Euro übrig geblieben sind und wo auch dem gesamten Schuldendienst voll nachgekommen wurde? Also, so meint sie, können die Schulden auch nicht schuld sein an so einer gewaltigen Abkassierung der Bürger.

Was also war der Grund, oder die Gründe, für die Abkassierung? Vielleicht das sündteuere Gutachten der KPMG, das von der Mehrheit des Stadträte als mangelhaft empfunden wurde und bei dem noch fragliche 100 000 Euro “Nachzahlung” zu leisten sind. Von dieser “Nachzahlung” wurde der Stadtrat überrascht, weil er dazu keine Ermächtigung gegeben hatte und hat. Oder sind die Meldungen über weitere geplante sündteuere Gutachten zum Bulmare zutreffend, die auch ein mögliches Insolvenzverfahren für das Lengfelder Bad beinhalten sollen. Also, das wäre mehr als ein “Schildbürgerstreich” der ganz besonderen Art. Einerseits, wird nämlich das Bad derzeit kostenfrei saniert und andererseits würde man Aktionen planen, die man nicht umsetzen könnte, ohne den guten Ruf und Bestand des Bulmare und seiner hervorragenden Belegschaft völlig zu gefährden. Das kann wohl nicht wahr sein! Oder, doch ?

Na ja, nichts Gewisses, weiß man ja nicht! Aber auch so gewaltige Steuererhöhungen waren ja auch nicht so direkt voraussehbar. Was kann man als Bürger dagegen machen? Ist man völlig hilflos? Nun, man kann gegen den Bescheid einen schriftlichen Widerspruch erheben. Wie das geht, das steht auf der Rückseite des rückwirkenden Änderungsbescheids der Stadt Burglengenfeld an alle Steuerschuldner und Schuldnerinnen. Ja, und noch zur Erhöhung der Gewerbesteuer für unsere Geschäftsleute, die ja sowieso große Belastungen zu tragen haben. Und jetzt dazu auch noch unnötige Steuererhöhungen!
Und, frag ich mich, welcher Gewerbebetrieb soll sich da noch ansiedeln, wenn dies in den Nachbarstädten finanziell günstiger ist. Ja, und auch die sowieso schwer ringenden Landwirte, die wohl künftig auch für die gewaltigen Steuern, die sie nun zu zahlen haben, ggf. hier staatliche oder andere Hilfen brauchen werden. Aber, wir haben gegen solche finanziellen “Fischzüge” als Bürger nicht viel Möglichkeiten.

Eine davon ist der WIDERSPRUCH  DER BÜRGERINNEN UND BÜRGER,  als eine gute Protestmöglichkeit. Und vergessen sie nicht, beim Widerspruch, auch ihr gutes Recht auf einen rechtsmittelfähigen Widerspruchsbescheid schriftlich geltend zu machen.

Es grüßt sie, ein über den gewaltigen finanziellen Fischzug
erschrockener
Bönedückt Hannückl

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