Hütet der BUL-Bürgermeister Geheimnisse?

aus LOKAL 24.2.2016 …

Ja, man könnte es wohl annehmen, dass gar geheimnisvollste Geheimnisse von dem Hände schüttelnden Bürgermeister Gesche vor den Stadträten von Burglengenfeld und auch vor den Bürgerinnen und Bürgern von Burglengenfeld und auch vor der gesamten Öffentlichkeit verborgen werden.
Ja, aber was will der Gesche-Bürgermeister denn eigentlich verbergen, bei dem von ihm ohne Stadtrat und ohne Aufsichtsrat des Bulmare in Auftrag gegebenen Gutachten? Und was soll das anscheinend nur für den Bürgermeister erstellte Gutachten von Dr. Thomas Troidl zur Ausstattungsgarantie Bulmare denn nun eigentlich bewirken? Was will der Bürgermeister mit diesem Gutachten denn letztendlich anfangen?

Also, glaubt man seinen Ausführungen, dann will er damit irgendwelche, womögliche und nicht näher benannte Schäden bekämpfen. Welche denn? Ja, das ist wohl wieder ein großes Geheimnis des großen Geheimnisbewahrers von Burglengenfeld. Und wer soll dieses so eigenmächtig in Auftrag gegebene Gutachten dann schließlich und endlich bezahlen?
Man sagte dazu, dass mache der Haushalt für das Jahr 2015. Da könnte der Bürgermeister so bis zu einer Summe von 20.000 Euro wohl eigenmächtig verfügen. Aber, das geht ja wohl nur, wenn entsprechende Summen im Haushalt 2015 eigens für diesen Zweck eingeplant worden sind. Ist solches der Fall, oder glaubt man dies nur wieder einmal? Wird für die endgültige Bezahlung, wenn wohl nichts von dem greift, jemand dafür in Regress genommen? Sollen mit dem besagten Troidl-Gutachten eventuell die Banker dazu bewegt werden Schuldenerlässe für das Bulmare bzw. die Stadt zu gewähren?
Also, dann müsste man zugleich annehmen: „Der Feind schläft und die Banker ziehen die Hosen mit der Beißzange an …“! Das gilt umso mehr wenn das Troidl-Gutachten schlichtweg so falsch und rechtsunwirksam sein sollte, wie das von den renommierten Gutachtern und Gegengutachtern Rödl und Partner festgestellt wurde.
Also, da würde es wohl ausbeißen mit dem besagten Troidl-Gutachten! Ja, dann müsste man den Bürgermeister Gesche wirklich fragen: „Was, um Himmels willen, soll das wohl noch unbezahlte Troidl-Gutachten denn nun letztendlich bewirken, und warum war es/ist es so geheim?

Ja, da fragt man sich schon, warum man das Gutachten nur in nichtöffentlicher Sitzung bekannt geben wollte und auch nicht darüber debattieren lassen wollte, obwohl scheinbar kein vom Gesetz vorgegebener Grund dafür vorlag? Und es ist wohl auch fraglich, dass man entsprechende Anträge, das Gutachten öffentlich zu behandeln, nicht einmal bekannt gab und nur darüber abstimmen ließ. Als, dann die Mehrheit des Stadtrates das Gutachten öffentlich behandeln wollte, da setzte der Bürgermeister schnell diesen Tagesordnungspunkt ab, wohl um die Geheimniswürdigkeit des Gutachtens rechtsaufsichtlich klären zu lassen. Was den Bürgermeister, aber entgegen seiner Ankündigung, nicht daran hinderte das geheimnisvolle Gutachten ohne Debatte nichtöffentlich zu verlesen. Dann aber, ließ der geheimnisvolle Bürgermeister das bisher so geheimnisvolle Gutachten an alle Stadträte versenden. Natürlich wies er dabei alle Stadträte natürlich auf ihre geheimnisvolle Verschwiegenheitspflicht hin.
Und schon ergibt sich wohl die weitere Frage zum Sachverhalt: Wer hat nun das Sagen bei Stadtratssitzungen, natürlich bei geklärten demokratischen Rechtsverhältnissen? Der Stadtrat, oder der geheimnisumwitterte Bürgermeister?
Dazu grüßet euch sackrisch und auch sehr neugierig euer

Bönedückt Hannückl,
sowie wohl auch
die Stadtheilige
die „Santa Transparentia“.

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