ASV-Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr

Der ASV Burglengenfeld (Gelb-Schwarz) kontrollierte gegen das Schlusslicht der Liga aus Sorghof das Spiel. Foto: Schaller

Burglengenfeld schlägt den Tabellenletzten der Landesliga Mitte, den SV Sorghof, klar mit 3:0. Eswar ein Spiel ohne großes Tempo
„Ein Spiel mit geringem Tempo“ nannte ASV-Trainer Matthias Bösl den nie gefährdeten 3:0-Sieg seiner Mannschaft über das Tabellenschlusslicht SV Sorghof. Der ASV dominierte das Geschehen, die Gäste versuchten ein engmaschiges Abwehrnetz zu knüpfen.

(bsb). Über eine Viertelstunde biss der ASV sprichwörtlich auf Granit, ehe Matthias Gröger zum ersten Mal eine Lücke in der Sorghofer Abwehr fand und Benjamin Epifani im Strafraum bediente. Der zog aus der Drehung ab und setzte das Leder knapp über die Latte (19.). Kurz darauf lief Gröger alleine auf SV-Tormann Michael Götz zu, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen (21.). Nach einer halben Stunde hielt die Abwehr des SV dann zum ersten Mal nicht mehr stand. Gröger wurde von den Sorghofer Verteidigern in Strafraumnähe nicht attackiert, zog ab und traf zum 1:0 (30.).

Auch nach der Führung behielt der ASV die Initiative. Nach Vorlage von Benjamin Karg nahm Benjamin Epifani die Vorlage im Strafraum volley, verzog den Ball aber (38.). Gleiches Bild in der zweiten Hälfte: die Offensive des SV kam kaum zum Zug, der ASV konnte ungefährdet aufspielen. Es dauerte allerdings bis zur 63. Minute, bevor sich Benjamin Epifani nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte gegen seine Gegenspieler durchsetzte und den Ball souverän im Tor unterbrachte (63.). Den Schlusspunkt setzte Alexander Fuchs mit einem Fernschuss aus 25 Metern (74.).

SV-Trainer Thorsten Baierlein sprach nach der Partie von einem „verdienten Sieg des ASV Burglengenfeld“. „Wir wussten, dass dies eine schwere Aufgabe wird, dementsprechend haben wir uns eingestellt. Wir wollten es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen, das ist uns auch teilweise gelungen. Wir haben uns besser verkauft als in der Vorrunde, wo wir doch ziemlich vorgeführt wurden. Die Tore sind unglücklich für uns gefallen, das war nicht nötig. Insgesamt hat meine Mannschaft versucht, alles zu geben. Die Kräfteverhältnisse sind eindeutig, Burglengenfeld ist ganz oben, wir ganz unten.“

ASV-Trainer Matthias Bösl sagte: „Beide Mannschaften waren nicht zu beneiden, auf diesem Platz zu spielen. Es war ein Spiel mit wenig Tempo, das kommt der verteidigenden Mannschaft entgegen. Uns war aber wichtig, wieder einmal auf Naturrasen zu spielen. Dass uns generell solche Spiele nicht liegen, hat man wieder gesehen. Wir hätten das 2:0 früher machen können, wenn wir in einigen Situationen cleverer gewesen wären. Mit einem 1:0 liegt immer Spannung in der Luft, da kann so ein Spiel auch kippen. Über 90 Minuten haben wir das souverän gemacht ohne zu glänzen.“

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*