Acht neue Rotgürtel-Träger bei der U-Chong Taekwondo Schule Burglengenfeld

BURGLENGENFELD (sr). Selbst dem unbedarften Beobachter im Trainingsraum der U-Chong Taekwondo Schule Burglengenfeld fiel es sofort auf: Im Vergleich zu den vorher geprüften Grün- und Blaugürteln legten die acht jungen Taekwondo-Sportler (Foto) bei ihrer Prüfung zum roten Gürtel (2. Kup) hinsichtlich Dynamik, Kraft und Ausdauer nochmals eine kräftige Schippe auf. Die präzisen Schläge kamen kraftvoll, explosionsartig folgte ein Tritt auf den anderen – und selbst am Ende der einzelnen Prüfungsabschnitte war noch genügend Puste für wiederholte Konditionstests da.

 

Die erfolgreichen Prüflinge, darunter die acht frischgebackenen Rotgürtel-Träger.

Prüfer Roland Hofbauer, der zusammen mit seinem Team die Schülerinnen und Schüler intensiv trainiert und über Monate hinweg auf die Prüfung vorbereitet hatte, war sichtlich stolz auf seine Schützlinge, als er am Ende eines langen Spätnachmittags verkündete: „Alle Taekwondo-Schüler haben mit Bravour bestanden.“

Für Hofbauer, selbst Besitzer des 4.DAN, ist der rote Gürtel „ein sehr entscheidender Schritt für Nachwuchs-Kämpfer“. Es ist – vor den Schwarzgürteln – der höchste Schülergrad und bestätigt, dass die erfolgreichen Prüflinge nicht nur eine Vielzahl von Schlag- und Tritt, Abwehr- und Angriffs-Techniken beherrschen, sondern auch die nötige Kraft, Beweglichkeit und Körperspannung entwickelt haben, um diese punktgenau und wirkungsvoll umzusetzen.

Untrennbar mit den körperlichen und sportlichen Erfolgen ist bei Taekwondo laut Hofbauer die persönliche Entwicklung verbunden. Er legt deshalb großen Wert auf die Vermittlung von Werten wie Fairness, Loyalität und Zurückhaltung – nicht zuletzt kurz vor und nach den Prüfungen war es gut zu beobachten, wie seine Schüler diese bereits verinnerlicht haben: Diszipliniert folgten sie den Anweisungen, ganz selbstverständlich halfen sie sich gegenseitig und feuerten sich an.

Über einen roten Gürtel freuen sich: Rosalie Hacker, Timon Hacker, Merlin Krebs, Noah Krebs, Jakob Kurinni, Luis Roith, Tobias Schwesinger, Jakob Wein. Blauer Gürtel: Benedikt Koller, grün-blauer Gürtel: Adrian Rappl, gelber Gürtel: Sarah Auburger und Alex Prokofyew.

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