Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Langzeitarbeitslose im Landkreis Schwandorf

Der Startschuss fiel im Sommer 2015

SCHWANDORF (sr). Jetzt geht das ursprünglich auf zwei Jahre angelegte ESF-Bundesprogramm zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in die Verlängerung bis zum Ende des Jahres 2017.
Ziel bleibt, so der Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Schwandorf, Günter Burgerspfleger, die nachhaltige Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt.
Und der für dieses Programm zuständige Betriebsakquisiteur, Michael Hamoser, ergänzt: Wir setzen weiter auf die gezielte Ansprache von Arbeitgebern in der Region, die Qualifizierung von Teilnehmern am Programm und auf das Coaching der neu eingestellten Mitarbeiter/innen.

Dieses Coaching dient der Stabilisierung neuer Beschäftigung und hilft sowohl dem Arbeitgeber als auch dem/der neuen Mitarbeiter/in.
Das Jobcenter im Landkreis Schwandorf nutzt die angebotene Verlängerung des Programms um weitere Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Aktuell, so Burgerspfleger, konnten 30 Arbeitslose in den Arbeitsmarkt integriert werden. Wir hoffen, bis Jahresende die angestrebten 50 Integrationen zu schaffen.
Das Besondere und gleichzeitig eine wirkliche Herausforderung ist die Tatsache, dass rund ein Viertel der Menschen, die über dieses Förderprogramm wieder in den Arbeitsmarkt zurückgefunden haben, fünf Jahre und länger nicht mehr am Arbeitsmarkt aktiv waren. Einige der Betroffenen waren ein ganzes Jahrzehnt oder auch länger ohne Arbeit, erklärt Burgerspfleger weiter. Wir wollen den günstigen Arbeitsmarkt nutzen und möglichst viele Menschen wieder in Arbeit bringen.
Förderleistungen des ESF-Programms können noch bis Jahresende beantragt und auch für die nachfolgenden Jahre bewilligt werden. Finanzielle Unterstützung können sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer erhalten.

Burgerspfleger hofft, dass noch mehr Arbeitgeber Interesse an dem Programm zeigen und mithelfen, Langzeitarbeitslose wieder in Lohn und Brot zu bringen.
Interessierte können sich jederzeit gerne direkt an den Betriebsakquisiteur, Michael Hamoser, unter der Telefon-Nummer 09431/200-845 wenden.

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