Die „Bavarian Guards“ – mit Sicherheit zum Erfolg!

Firmengründer und Geschäftsführer André Rieth im aktuellen LOKAL-Interview

Bavarian Guards Gründer André Rieth im aktuellen LOKAL-Interview

MAXHÜTTE-LEONBERG (lz). Der Sicherheitsdienst „Bavarian Guards – die Wächter Bayerns“ mit Sitz in Maxhütte-Leonberg hat sich in den letzten acht Jahren rasant vergrößert und ist mittlerweile auch überregional in aller Munde. Dies kommt nicht von ungefähr, denn Firmengründer und Geschäftsführer André Rieth hat sich von Anfang an das absolut vertrauenswürdige und zuverlässige Arbeiten, transparente Kommunikation und hohe technische Funktionalität auf die Fahnen geschrieben. Bayernweit betreuen die „Guards“ mittlerweile 500 Bestandskunden. Im Interview mit LOKAL beschreibt er sein Unternehmen und was es heutzutage bedeutet, in der Sicherheitsbranche tätig zu sein.

LOKAL: Herr Rieth, wie kamen Sie 2009 dazu, einen Sicherheitsdienst zu gründen?
Andrè Rieth: Es war einfach meine Leidenschaft zur Sicherheitsbranche und eine Menge Idealismus, den es heute leider kaum noch gibt! Bei uns ist er Teil des Firmencredos. Jetzt gibt es uns im 8ten Jahr. Ich habe meine Ziele erreicht und übertroffen: Von der Einzelfirma zur GmbH, zum IHK Ausbildungsbetrieb, Zertifiziert ISO9001 und DIN 77200, BDSW Mitglied und Arbeitnehmerüberlassung.

LOKAL: Und wen oder was überwachen Sie?
Rieth: Wir sind in Bayern und darüber hinaus bei Events wie Rock im Park, Love Island oder dem Stadt Land Fluss Festival tätig. Betreut wurden auch bereits Events von Bayern3, Continental Arena, Eishockey Regensburg und Legionäre Regensburg. Wir verfügen mittlerweile über eine nicht enden wollende Referenzliste mit Künstlern wie Paul McCartney, Herbert Grönemeyer, Rihanna, Bruce Springsteen sowie die bekanntesten Elektro Djs usw. und haben uns einen festen Stand aufgebaut.
Auch im Bereich Objektschutz und Werkschutz haben wir in den vergangenen Jahren stark zugelegt und für die Regierung diverse Objekte betreut, sogar den Bayerischen Landtag.

LOKAL: Jede Menge Erfahrung also …
Rieth: Wir haben seit der Firmengründung über 4000 Veranstaltungen betreut – sowie 26 feste Objekte. Man hat massiv an Erfahrungen gewonnen, immer an sich gearbeitet und die Messlatte stetig erhöht. Aber ich muss gestehen … hätte ich damals gewusst, was alles im Laufe der Jahre in dieser Branche alles verlangt wird, hätte ich eventuell noch einmal über die Wahl meiner Selbständigkeit nachgedacht. Aber trotz vieler Enttäuschungen, massivem Stress und teilweise sehr harter Zeiten hat man sich durchgebissen und es hat sich rentiert.

LOKAL: Wie groß ist denn jetzt die Zahl Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Rieth: Wir haben nun einen Mitarbeiterstamm von rund 80 Leuten. Dennoch reicht das bei weitem nicht! Wir könnten ohne weiteres noch 50 Sicherheitskräfte einstellen. Wir müssen sogar regelmäßig Aufträge ablehnen, weil diese zumindest in der Hauptsaison nicht mehr abzudecken sind. Also wer uns buchen möchte, sollte uns ein wenig Vorlaufzeit geben.

LOKAL: Arbeiten Sie auch mit öffentlichen Stellen zusammen?
Rieth: Die Zusammenarbeit mit den Behörden, den Hilfsdiensten und der Polizei in weiten Teilen Bayerns ist vorbildlich. Auch wenn immer noch das Denken vorherrscht, dass Sicherheitsdienste einen schlechten Ruf besitzen, kann man mit Stolz behaupten, dass das auf uns nicht zutrifft. Man würde sich in diesen Zeiten aber eine Neubewertung der Branche wünschen – mit effektiven Kontrollorganen, die die noch existierenden schwarzen Schafe aus der Branche entfernen.

LOKAL: Wie schätzen Sie die Situation in Deutschland in puncto Sicherheit ein?
Rieth: Wir gehen wohl unsicheren Zeiten entgegen! In den nächsten Jahren wird die Sicherheitsbranche neben der Exekutiven, also der Polizei, immer wichtiger werden. Wir verfügen bereits über fertige Konzepte, die Polizei in gewissen Bereichen zu unterstützen, da es anders nicht mehr machbar ist. An dieser Stelle möchte ich mich mit der Polizei ausdrücklich solidarisieren, die momentan in unserem Land den härtesten und undankbarsten Job machen muss: Ständig im Fokus, massive Überstunden, wenig Respekt und Verständnis. Das hat man gemeinsam und das verbindet. Ein Hoch auf die Polizei!

LOKAL: Auf Ihr eigenes Team sind Sie aber bestimmt auch stolz?
Rieth: Mit Sicherheit! Auf mein gesamtes Team bin ich sehr stolz, egal ob es um die Verwaltung geht oder um unsere Einsatzleiter und Mitarbeiter m/w. Jeder nimmt seinen Job ernst, ohne in ein Klischee zu verfallen. So hatte ich es mir immer erträumt. Und so macht der Job auch Spaß. Dass wir so viele langjährige Mitarbeiter haben, die mich seit Beginn an immer noch begleiten, bestärkt mich in der Meinung, alles richtig gemacht zu haben.

LOKAL: Aber Sie benötigen noch weiteres Personal?
Rieth: An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt: Wir brauchen unbedingt noch Personal, das können Sie auch auf unserer Homepage nachlesen: www.bavarian-guards.de. Gerne auch Quereinsteiger, die wir für die Sachkundeprüfung vorbereiten und schließlich dann bestmöglich in den Bereichen einsetzen, wo sie für die Firma wichtig sind. Die richtige Mischung an Einsatzkräften ist das Wichtigste bei jedem Auftrag. Das Interessante hierbei ist: Der Weg eines jeden Mitarbeiters und jeder Mitarbeiterin ist nie vorgezeichnet. Wer Verantwortung haben möchte und an sich arbeitet, der kann erst Einsatzleiter, dann Bereichsleiter und sogar in der Verwaltung mit entsprechendem Handlungsspielraum seinen Platz bei uns finden.

LOKAL: Mit Ihrem Firmensitz in Maxhütte sind Sie zufrieden?
Rieth: Auf Jeden Fall, auch mit der Wahl unseres Standortes lagen wir richtig. Am Marktplatz in Leonberg die Firmenzentrale auf über 300qm zu etablieren stellte sich im Nachhinein als gute Entscheidung heraus. Alles wurde neu gemacht, wirklich alles. Das Haus war vorher eine Ruine. Das Gebäude ist kameraüberwacht, hat eigene Serverräume, drei Büroparzellen, diverse Räume allein nur für die Einsatztechnik/Equipment und die Dienstkleidung. Ein großer Konferenz- und Schulungsraum steht ebenso zur Verfügung. Der Fuhrpark besteht inzwischen aus 6 PKW.

LOKAL: Und wie geht es in der Zukunft für Sie weiter?
Rieth: Wir denken über eine Niederlassung in München, Deggendorf und Passau nach, aber ein langsames, gesundes Wachstum ist wichtiger als sich zu schnell zu entwickeln. Steter Tropfen höhlt den Stein! Und die Hauptsaison endet Ende September für uns, dann beginnen schon die Vorbereitungen für 2018, allerdings mit weitaus weniger Trubel. Dann ist erst einmal ein Kurzurlaub angesagt, um wieder Energie zu tanken, was dringend nötig ist.
Ansonsten möchte ich sagen, dass die Zusammenarbeit in der Region und mit den Städten Burglengenfeld, Maxhütte und Teublitz sowie den örtlichen Vereinen und Veranstaltern immer ganz hervorragend klappt. Dafür möchte ich mich bedanken! Wir haben von Beginn an die Chance bekommen, sämtliche Veranstaltungen betreuen zu dürfen. Das war quasi der Grundstock für unsere Erfolgsgeschichte! Über die Jahre hat sich jetzt schon fast ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt sowie ein Grundvertrauen in unsere Arbeit.

LOKAL: Herr Rieth, wir bedanken uns für das Gespräch!

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