Kallmünz: Breitbandausbau läuft auf Hochtouren

v.l.: Telekom Herr Köckeis, Breitbandpatin Frau Feicht, 1. Bürgermeister Brey, Fa. Eltel Herr Grösch, Telekom Herr Wenzel und Herr Weiss

KALLMÜNZ (sr). Der Markt Kallmünz macht Tempo im zweiten DSL-Ausbau. Nachdem man bezüglich schnellen Internets bereits gut aufgestellt war, können nun ab Anfang 2018 weitere 700 Haushalte schnelles Internet nutzen. Die Deutsche Telekom hat mit den Bauarbeiten für den Internet-Ausbau in Kallmünz begonnen. Die Haushalte können dann in den Erschließungsgebieten Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen.
Bei einigen Adressen wird die Glasfaser direkt ins Haus verlegt (FTTH). Dadurch sind Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s möglich. Dabei werden rund 15 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und 14 Multifunktionsgehäuse neu aufgestellt oder mit modernster Technik ausgestattet. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen schauen gleichzeitig möglich sind.

Der Markt Kallmünz investiert für seine Bürgerinnen und Bürger in die Zukunft, damit im Marktkern und in den Ortsteilen der begehrte Zugang zum World Wide Web mit einer noch besseren Übertragungsrate schon bald möglich wird”, verkündete Bürgermeister Ulrich Brey sichtlich stolz beim Ortstermin. Für ihn ist es ein wichtiger Standortfaktor für Arbeitnehmer mit Home Office, Selbständige und Unternehmen. Aber auch für Schulkinder sei mittlerweile ein höheres Tempo im Internet von enormer Wichtigkeit. Schnelles Internet wirke sich zudem positiv auf den Wert der Immobilien aus, ist sich Brey sicher. Seit 2008 setzt sich die Verwaltung für den DSL-Ausbau in der Verwaltungsgemeinschaft ein und arbeitet am gesamten Ausbau. Eine erste Fördermaßnahme mit dem ersten DSL-Ausbau wurde bereits in Eigenregie durchgeführt. Brey dankte der Breitbandpatin Birgit Feicht aus der Verwaltung, durch deren konsequente Verhandlungen und durchdachte Planungen unter Berücksichtigung der optimalen Ausschöpfungsmöglichkeiten der Fördermittel im Rückblick betrachtet die Marktgemeinde bares Geld sparen konnte. Hätten wir alles umgesetzt, was ab 2008 von den höheren Stellen empfohlen wurde, wären große Summen ausgegeben worden und wir müssten uns heute mit einer light Version begnügen”, so Brey.

Wir versorgen Kallmünz künftig mit der neuesten Internet-Technik und machen den Markt damit zukunftssicher”, sagte Wilhelm Köckeis, Telekom Technik. Die Wirtschaftlichkeitslücke beträgt 383.167 Euro. Der Markt Kallmünz wird mit 70 Prozent staatlich gefördert und vom Landkreis wurden zusätzlich Fördermittel gewährt. Die neuen Breitbandgeschwindigkeiten können nach Abschluss der Arbeiten der Telekom gebucht werden. Der Markt Kallmünz wird zu gegebener Zeit über die Verfügbarkeit informieren.

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