Rindfleisch vom Roten Höhenvieh

Ab 6. Oktober wieder im BioMarkt Burglengenfeld

BURGLENGENFELD (sr). Hervorragendes Rindfleisch gibt es in Burglengenfeld im BioMarkt. Mit naturnaher Haltung auf den Jurahängen des Naab- und Lautrachtales werden diese Tiere zur Landschaftspflege eingesetzt und halten so, nach historischem Vorbild, die Hänge bewuchsfrei, in die steileren Lagen wandern dann Schafe und Ziegen.

Das Rote Höhenvieh ist eine vom Aussterben bedrohte Rasse. Die Fam. Graml aus Rohrbach hat sich ihrer angenommen und hält das Vieh in Mutterkuhhaltung, das heißt, die Jungtiere wachsen im Herdenverbund bei den Eltern auf und werden nicht wie bei der konventionellen Haltung nach ein paar Tagen von der Mutter getrennt in Plastikboxen aufgezogen und dann geschlachtet. Erst nach 2 Jahren auf der Weide werden die Tiere aus der Herde des Roten Höhenviehs im Erwachsenenalter geschlachtet und erst nach 2-3 Wochen Zeit zum Abhängen gibt es dieses hervorragende Fleisch mit der feinen Marmorierung. Bestens geeignet zum Braten, Schmoren, Kurzbraten und vieles mehr. Das Fleisch wird nach dem Schlachten und Abhängen feinzerlegt und nach der Ettikettierverordnung für den Verbraucher vakuumverpackt und nach Eignung zur Zubereitung und von welchem Rinderteil das Stück stammt, beschriftet.

Erhältlich ist es frisch einmal im Monat (diesmal ab dem 6. Oktober) oder tiefgekühlt in der Zeit dazwischen. Eile ist jedoch geboten, da es immer schnell ausverkauft ist: Filet, Lende, Tafelspitz und auch ein guter Teil der Rouladen, sind über Bestellscheine schon vor dem Schlachten vergeben.

Bestellscheine gibt es im BioMarkt Burglengenfeld oder manchmal auch im Briefkasten durch die Haushaltsverteilung des „Schrot- und Kornheftes“, die Lothar Weber monatlich machen lässt. Wenn man die Kontaktdaten im Markt hinterlässt, wird man auch angerufen, wenn es Fleisch gibt, doch dann muss man schnell sein. Die Tiere sind klein und liefern nur 230 Kg Fleisch, die jeweils in ein paar Tagen weg sind! Wie es ihm am besten schmeckt, fragen wir ihn?

Wenn es seine Freundin im Römertopf auf einem Gemüsebett zubereitet oder wenn er es selber langsam beim leichten Sieden mit Wurzelgemüse gart, denn kann man es mit den Fingern auseinanderzupfen, sagt er und freut sich!

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