Christoph Kiener zum Kampfkunstmeister in Wing Tjun ernannt

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Einen nicht alltäglichen Besuch machte Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank beim frisch ernannten Wing Tjun Kung Fu-Meister Christoph Kiener. Der 32-Jährige betreibt seit 2005 eine eigene Schule für diese Kampfkunst und seit 2012 nun in den Räumlichkeiten der Alten Post in Ponholz bei Maxhütte-Haidhof.

Das Stadtoberhaupt gratulierte dem Kampfsportler zu seiner oberpfalzweiten einzigartigen Auszeichnung, welche ihm sein Großmeister Wolfgang Herges am 16. September verliehen hat. Die Prüfung wurde ihm „Auf der Zaar“ bei Kallmünz abgenommen.

Seit 1999 betreibt Christoph Kiener diesen Sport, der Mut, Respekt vor dem Gegenüber und Disziplin fordert und dies wurde schnell klar, als er die Übung „116 Formen“ an der Muk Yan Jong (=Holzpuppe) vorführte. Was für den Laien wie ein kraftvolles Kämpfen mit einem Holzstock aussieht, ist für den Profi Konzentration und Handlung in Vollendung.

„Körper, Geist und Energie müssen sich im Einklang befinden, dann ist man auf dem richtigen Weg“, so Kiener im Gespräch. Dass Kiener sein Hobby mit Leidenschaft erfüllt, sieht man ihm an, wenn er von den Anfängen erzählt. „Meine Ausbilderin war Margot Frank aus Maxhütte-Haidhof, der ich heute noch Danke sagen möchte. Sie hat mir im Alter von 15 Jahren den Weg bereitet.“
Heute unterrichtet er die Kampfkunst Wing Tjung Kung Fu bereits ab Kinder ab fünf Jahren und bietet Klassen für Fortgeschrittene an. Des Weiteren können Kickbox-Kurse mit Trainern gebucht werden und seine Frau Verena bietet in den Räumen nebenan Yoga-Angebote an.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*