Aktuelle Delikte Lkr. Schwandorf und Umgebung … 9.-10.10.2017

Neueste Pressemitteilungen und Berichte der Polizei-Inspektionen
aus dem Landkreis Schwandorf und Umgebung vom 9.-10.10.2017 …

 

PI BURGLENGENFELD vom 10.10.2017

Burglengenfeld

Leichtsinnige Einnahme von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln
Eine 14-jährige Schülerin des Gymnasiums in Burglengenfeld kollabierte gestern in der elterlichen Wohnung in Burglengenfeld nach missbräuchlicher Einnahme von verschreibungspflichtigen Tabletten und musste zur weiteren Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus mit Herz-Rhythmus-Störungen eingeliefert werden. Die Tabletten erwarb die Schülerin Tage zuvor von einem 13-jährigen Mitschüler.
Die Polizei Burglengenfeld möchte in diesem Zusammenhang vor einer unkontrollierten Einnahme von Substanzen, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit oder gar das Leben haben können, warnen. Medikamente oder ähnliche Substanzen sollten nur bei entsprechenden Vorerkrankungen und auf Anweisung eines Arztes eingenommen werden, da mit nicht kalkulierbaren Folgeerscheinungen oder Nebenwirkungen jederzeit gerechnet werden muss.

Teublitz

Sturz von Fahrrad
Am Montagmorgen, gegen 11.00 Uhr, stürzte ein 73-jähriger Radfahrer alleinbeteiligt in der Regensburger Straße vom seinem Fahrrad. Der Sturz erfolgte vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme. Er musste durch hinzugezogene Rettungssanitäter reanimiert werden. Zur weiteren Behandlung wurde er in das Krankenhaus Burglengenfeld eingeliefert.

 

Pst NITTENAU vom 10.10.2017

Diebstahl eines Mountainbikes aus Carport
Im Tatzeitraum vom 05.10. auf 07.10.2017 wurde in Nittenau,
Drosselweg, aus einem Carport, ein versperrtes schwarzes MTB
der Marke Scott entwendet.
Das Rad hatte einen Wert von ca. 1500.–€.
Wem ist in dieser Zeit etwas Verdächtiges aufgefallen? Hinweise
bitte an die Polizei Nittenau, unter Tel. 09436-9038930.

Geparkter Pkw angefahren
Am 06.10.17, zwischen 14.50 und 15.00 h, wurde in Bruck i.d.Opf.,
Bereich Marktplatz, ein geparkter VW Golf angefahren.
Der Unfallverursacher muss in Richtung Nittenau gefahren sein und
kam aus unbekannten Gründen viel zu weit auf die Gegenfahrbahn und
touchierte hier den geparkten Golf.
Am VW Golf entstand ein Sachschaden von mind. 2000.–€.
Hinweise zu dem Unfall bitte an die Polizei Nittenau, unter Tel.
09436-9038930.

 

PI SCHWANDORF vom 10.10.2017

Graffiti-Schmierer unterwegs
Gestern Vormittag fiel einer Polizeistreife in Schwandorf in der Fronberger Straße ein Verkehrszeichen auf, welches mit schwarzer Farbe besprüht war. Der bislang unbekannte Täter machte aus der Sechs auf einem Geschwindigkeitsschild eine Acht. Der Schaden für die Stadt Schwandorf beläuft sich auf rund 150 EURO. Die Polizeiinspektion Schwandorf erbittet unter Tel. 09431/4301-0 sachdienliche Hinweise.

Verstoß gegen die Sozialvorschriften
Am Montag um 07.20 Uhr kontrollierte eine Polizeistreife in Schwandorf in der Fronberger Straße einen Kleintransporter aus dem Landkreis Ansbach. Bei der näheren Kontrolle des 53-jährigen Fahrers stellte sich heraus, daß dieser im gewerblichen Güterverkehr unterwegs ist. Dabei muß er Aufzeichnungen vorweisen können, welche nachweisen, daß er Sozialvorschriften wie Ruhezeiten einhält. Das konnte der alleinselbständige Mann jedoch nicht. Nun erwartet ihn eine Anzeige nach dem Fahrpersonalgesetz, welche mit einem empfindlichen Bußgeld verbunden ist.

Ohne Führerschein in die Laserkontrolle
Gestern gegen 10.55 Uhr führten Beamte der Polizeiinspektion Schwandorf an der Staatsstraße 2145 bei der sogenannten Oderkreuzung eine Geschwindigkeitsmessung mit der Laserpistole durch. In diese Kontrolle geriet auch ein 38-jähriger aus Nittenau, der mit seinem VW Passat zu schnell unterwegs war. Bei der weiteren Überprüfung fanden die Beamten dann heraus, daß die Geschwindigkeitsüberschreitung das geringste Problem des Arbeiters ist. Er war nämlich nicht im Besitz eines Führerscheins. Dieser wurde ihm in Deutschland entzogen. So muß sich der Mann nun einem Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis stellen.

Dubioser Pelzankäufer
Gestern Nachmittag meldete sich eine 66-jährige Schwandorferin bei der Schwandorfer Polizei und teilte mit, daß sie aufgrund einer Annonce in einer Tageszeitung auf einen Pelzankäufer aufmerksam geworden ist. Diesen habe sie alte Pelze verkaufen wollen. Zu dem Geschäft kam es dann aber nicht, da der Mann immer wieder andere Termine vereinbarte und mehr Interesse an Schmuck zeigte. Darüber hinaus wirkte das gesamte Verhalten des angeblichen Händlers verdächtig. Polizeiliche Ermittlungen ergaben schließlich, daß dieser Mann, Angehöriger einer ethnischen Minderheit, wegen einigen Betrugsdelikten vorbelastet ist und schon wegen seltsamen Verkaufsmaschen aufgefallen ist. Die Polizeiinspektion Schwandorf bittet daher um Vorsicht bei solchen Geschäften.

Fahrraddieb kam nicht weit
Montagabend gegen 18.15 Uhr zeigte ein 38-jähriger Schwandorfer bei der Polizei an, daß gegen 16.45 Uhr in Schwandorf in der Paul-von-Denis-Straße vor einem Drogeriemarkt das Fahrrad seiner Tochter gestohlen worden ist. Noch am selben Abend um 22.00 Uhr kontrollierten Beamte der PI Schwandorf einen vielfach polizeibekannten drogenabhängigen Dieb, der mit dem gestohlenen Mountainbike unterwegs war. Das Fahrrad wurde beschlagnahmt und der 30-jährige kann ein weiteres Strafverfahren auf seinem langen Kerbholz vermerken.

Unbekannter tankt mit verlorener Kreditkarte
Wie erst gestern Abend angezeigt wurde, verlor vergangenem Mittwoch ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach seine Kreditkarte an einer Tankstelle in Schwandorf/Brunnfeld. Als der Mann den Verlust bemerkte, eilte er sogleich wieder zur Tankstelle zurück. Dort wurde ihm dann mitgeteilt, daß ein bislang unbekannter Täter die Karte schon für einen Tankvorgang im Wert von knapp 70 EURO genutzt hat. Dabei wurde er allerdings gefilmt. Die Polizei ermittelt nun wegen Betrug.

 

PI NEUSTADT/WN vom 9.10.2017

Neustadt/WN

„Sicherheit auf dem Schulweg geht anders“
Eine 61-jährige Audi-Fahrerin aus Weiden hatte es ganz eilig. Offensichtlich war ihr am Montagmorgen gegen 07.40 Uhr nicht bewusst, dass sie zum einen die falsche Zeit und zum anderen die falsche Örtlichkeit für ihr verantwortungsloses und rücksichtloses Fahren gewählt hatte.
Obwohl Schulkinder in der Inneren-Flosser-Straße unterwegs waren, fuhr ihr offensichtlich ein vor ihr fahrender Klein-Lkw zu langsam. Deshalb setzte sie vor der Polizeiinspektion und unmittelbar vor einem Fußgängerüberweg zum Überholen an und fuhr an dem Sprinter vorbei. Polizeibeamte der Neustädter Inspektion, die gerade aus dem Dienstgebäude kamen waren dann Zeugen der rücksichtlosen Fahrweise der 61-jährigen. Sie nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten sie dann auch anhalten und auf ihr Verhalten aufmerksam machen.
Ob die eingehende Belehrung Wirkung zeigt, kann nicht beurteilt werden. Zum Nachdenken werden sie jedoch das folgende Bußgeld in Höhe von 80 Euro und ein Punkt in der Flensburger Sünderkartei bringen.

Mantel

Aus Unachtsamkeit von der Fahrbahn abgekommen
Ein 22-jähriger aus dem westlichen Landkreis fuhr am Sonntagabend gegen 20.45 Uhr mit seinem Audi von Weiden kommend in Richtung Pressath. Kurz vor der Abfahrt Parkstein kam er aufgrund Unachtsamkeit auf das Bankett und verlor die Kontrolle über seinen Audi. Dieser fuhr dann in den Straßengraben und prallte gegen ein Verkehrszeichen.
Während der 22-jährige unverletzt blieb, erlitt sein Audi Totalschaden in Höhe von ca. 7500 Euro.

Etzenricht

Probealarm wurde 21-jährigen zum Verhängnis

Am Samstagnachmittag wollte ein 21-jähriger nach einem Feuerwehralarm vorbildlich auf schnellstmöglichem Weg zum Feuerwehrhaus. Was er jedoch nicht wusste war, dass es sich nur um einen Probealarm handelte.
Deshalb fuhr er mit seinem VW mit erhöhter Geschwindigkeit in Richtung Feuerwehrhaus. Am Kirchplatz unterschätzte er die Fliehkraft und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte mit seinem VW gegen einen Gartenzaun und ein Verkehrszeichen. Anschließend blieb der völlig demolierte Pkw auf der Seite liegen. Glücklicherweise wurde der Fahrer nicht verletzt. Aufgrund des Verkehrsunfalls musste dann die Feuerwehr Etzenricht zum Echteinsatz fahren. Sie banden auslaufende Flüssigkeiten und regelten den Verkehr bis zum Eintreffen der Polizei.
Durch den Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 20000 Euro. Auch wird der 21-jährige Post von der Staatsanwaltschaft bekommen.

Altenstadt/WN

Versuchter Einbruch in Reihenhaus
Zwischen Mittwoch letzter Woche und Freitagabend versuchte ein unbekannter Täter die Haustüre eines Reihenhauses im Fichtenweg aufzuhebeln.
Der Hausbewohner stellte die Aufbruchspuren am Freitagabend fest und verständigte sofort die Polizei. Bei der Spurensicherung der Polizeibeamten wurde dann auch festgestellt, dass der Täter mehrfach versuchte in der Nähe des Schlosses die Türe aufzuhebeln. Die Tür hielt jedoch stand, sodass der Täter nicht in das Haus gelangen konnte. Der Sachschaden an der Haustür beträgt ca. 100 Euro.
Ob der Ausbruchsversuch mit einem Bettler in Zusammenhang steht, der am Freitagnachmittag im Bereich Altenstadt/WN von Haus zu Haus ging, ist noch offen.
Die Polizei Neustadt/WN bittet unter der Tel.-Nr. 09602-9402-0 um Hinweise.

Neustadt/WN

Politisch motivierte Aufkleber auf Verkehrszeichen

Unbekannte Täter klebten in letzter Zeit mehrere Aufkleber mit Parolen, welche dem rechten Spektrum zuzuordnen sind, an Straßenschilder, Stromkästen und Laternen. Die Aufkleber mit den Sprüchen wie „Wehr dich, bald sind wir eine Minderheit in unserem eigenen Land“ oder „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ verwirklichen zwar keinen Straftatbestand, trotzdem wird sich das Kommissariat Staatsschutz mit den Aufklebern beschäftigen.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Verbreiter geben können, um Mitteilung unter der Tel.-Nr. 09602-9402-0.

Parkstein

Gewinnversprechen durch falsche Polizeibeamte
Am Freitagnachmittag teilte ein 62-jährige aus Parkstein mit, dass er telefonisch von angeblichen Polizeibeamten kontaktiert wurde, die ihm einen Geldgewinn von mehreren Zehntausend Euro in Aussicht stellten. Hierzu sollte er digitale Guthabenkarten im Wert von 1000 Euro erwerben.
Die Betrüger gaben an, dass am Nachmittag die Geldübergabe des Gewinns stattfindet. Vorher aber müsse er die Codes der Guthabenkarten telefonisch übermitteln.
Dem 62-jährigen kam das jedoch „spanisch“ vor und verständigte die Polizei. Trotz mehrerer Telefonanrufe mit unterdrückter, bzw. gefälschter Telefonnummer, kam niemand zur Geldübergabe. Offensichtlich hatten es die Täter nur auf die Codes der Guthabenkarten abgesehen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass diese Betrugsmasche zuletzt vermehrt versucht wird. Im Jahr 2016 entstand hierdurch allein in Bayern ein Gesamtvermögensschaden von ca. 1,3 Millionen Euro. Für das Jahr 2017 betrug der Vermögensschaden im ersten Halbjahr bereits über 3 Millionen Euro. Aus diesem Grund bittet die Polizei bei verdächtigen Anrufen äußerst vorsichtig zu sein und im Zweifelsfalle die nächste Polizeidienststelle zu verständigen.

Tipps der Polizei:

Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten!

Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an!

Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Betrügern landen. Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

Auflegen sollten Sie, wenn:

… Sie nicht sicher sind, wer anruft.
… Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.
… Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland.
… Sie der Anrufer unter Druck setzt.
… Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.
Weitere Informationen zum Thema „Falscher Polizeibeamter“ finden Sie unter:
http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei

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