Junge Union befürwortet Modellversuch „Nachtbus“

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr/lz). Mitten in der Nacht zwischen 0.00 und 5.00 Uhr verkehren bekanntlich keine Busse oder Züge zwischen Regensburg und dem Städtedreieck. Dass aber die Einrichtung einer Nachtbus-Linie für Nachtschwärmer, ob jugendlich oder älter, die vielleicht auch Alkohol getrunken haben, durchaus sinnvoll sein könnte, das befürwortet nicht nur die Junge Union Maxhütte-Haidhof, sondern auch der Stadtrat sowie die Regenstaufer!

Nachdem der Markt Regenstauf einen Antrag an die Stadt Maxhütte-Haidhof zur Beteiligung am Modellversuch „Nachtbus“ gestellt hatte, war man sich auch innerhalb der Jungen Union Maxhütte-Haidhof einig, dass man diesem Versuch nähertreten sollte, so informiert der JU-Vorsitzende Matthias Meier in einer Pressemitteilung. „Es ist eine Chance für die jungen Leute im Städtedreieck, die man nicht verstreichen lassen sollte!“ Aus Burglengenfeld oder Teublitz gebe es jedoch noch keine Interessebekundungen, so Meier auf Nachfrage von LOKAL.

Aber auch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Johannes Weiß und Christian Birk sind der Meinung, dass „jedenfalls die Prüfung des Vorhabens selbstverständlich für die Stadt Maxhütte-Haidhof sein sollte“ und „dass eine Busverbindung an Wochenenden von Regensburg in das Städtedreieck viele Vorteile hat“.

So könnten beispielsweise auch verhindert werden, dass junge Leute in den frühen Morgenstunden stundenlang am Regensburger Bahnhof warten müssen, um wieder nach Hause zu kommen. „Auch wäre die Buslinie ein Beitrag zum Umweltschutz, weil man damit den ÖPNV gegenüber dem privaten PKW stärken könnte.“

Nachdem der Haupt- und Finanzausschuss im Maxhütter Rathaus dem Vorhaben in einem Beschluss mehrheitlich nähergetreten ist, ist die Maxhütter JU überzeugt, dass man nun in den Modellversuch einsteigen, ein Konzept erarbeiten und dann Zahlen bewerten müsse, so Meier abschließend.

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