Frech, fröhlich und ein Freund der Bienen

Gärtnerei Fischer: „Michel“ sorgt als „Pflanze des Jahres“ für gute Laune

Gärtner-Nachwuchs mit der Pflanze des Jahres 2019 „Der freche Michel“. Foto: Gärtnerei Fischer

BURGLENGENFELD (sr). Alljährlich küren Bayerns Gärtner eine ganz besondere Pflanzensorte zu ihrer „Bayerischen Pflanze des Jahres“. In diesem Jahr hat sie ein neuer Ziersalbei überzeugt, der besonders früh und leuchtend blüht. Damit bereitet er Menschen und Bienen Freude. Ab dem „Tag der offenen Gärtnerei“, der diesjährig in der Gärtnerei Fischer am Sonntag, den 28.04.2019 von 10 – 17 Uhr einlädt, ist der „Freche Michel“ erhältlich.

Jeder kennt den Küchen-Salbei (Salvia officinalis) als Gewürzpflanze und als Grundlage für Tees mit Heilwirkung. Lässt man ihn im Garten zur Blüte kommen, dann wird er von zahlreichen Bienen besucht. Soweit kommt es aber meist nicht, denn der Küchensalbei wird ja zu Recht beerntet und damit immer wieder zurück geschnitten.

Der „Freche Michel“ öffnet bereits ab Ende April seine Blüten. Er gehört damit zu den ersten Salbei-Sorten, die erblühen. Hat er einen geeigneten Platz, erfreut er den ganzen Sommer lang mit seiner Pracht. Zum Vergleich: Der klassische Küchen-Salbei blüht erst im Hochsommer.

Der „Freche Michel“ liebt Sonne
Für Gartenfreunde, die Bienen und anderen Insekten schon im Frühjahr etwas Gutes tun möchten, ist dieser Ziersalbei daher eine gute Wahl. Und eine hübsche dazu: Je nach Lichteinfall und Jahreszeit leuchten seine Blüten mal mehr tiefblau, mal mehr dunkel-violett. Da der „Freche Michel“ zudem eher kompakt wächst, fühlt er sich nicht nur im Beet, sondern auch im Kübel auf der Terrasse und im Balkonkasten wohl. Dort kann man ihn mit anderen Sommerblumen und Gräsern kombinieren, die nicht allzu schnell wachsen und ihm Platz und Licht wegnehmen könnten. Denn Sonne und Wärme helfen diesem Ziersalbei zu wachsen und zu gedeihen.

Blüte bis zum ersten Frost
Als gute Nachbarn empfehlen sich Husarenknöpfchen oder kompakte Sorten des Zweizahns (Bidens). Aber auch rote oder rosa-farbene Geranien (Pelargonium), weiß blühende Zauberglöckchen (Calibrachoa) oder schwach wachsender Zauberschnee (Euphorbia) unterstreichen seine Farbenpracht. Wird der „Freche Michel“ regelmäßig gedüngt, kann er bis zum ersten Frost blühen und so die Insekten das ganze Jahr über mit Nahrung versorgen. Essbar ist der Ziersalbei allerdings nicht.

Tag der offenen Gärtnerei
Den „Michel“ und seine Begleiter stellen rund 300 bayerische Gärtnereien ihren Kunden ab dem „Tag der offenen Gärtnerei“ vor. Bezugsquellen, Pflegetipps und mehr findet man auch im Internet unter www.frecher-michel.de, oder man lässt sich direkt beim freundlichen Team der Gärtnerei Fischer beraten.