Auftragsengpässe durch Corona-Virus: Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich

SCHWANDORF (sr). Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.

„Erste Anfragen zum Thema Corona-Virus bei der Agentur für Arbeit zeigen, dass die Firmen in der Region sich für den Fall der Fälle auf mögliche Unterbrechungen der Lieferketten vorbereiten. Dies begrüßen wir ausdrücklich. So können im Bedarfsfall schneller Unterstützungsleistungen gezahlt werden. Interessierte Unternehmen können sich jederzeit bei den gemeinsamen Arbeitgeber-Services von Agentur für Arbeit und Jobcentern für Beratungen melden“, betont Bernhard Lang, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Schwandorf.

Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die Agentur für Arbeit jeweils im Einzelfall.

Wichtig ist, dass Betriebe frühzeitig bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen. Nur bei vorheriger Anzeige, kann Kurzarbeitergeld im Bedarfsfall auch zeitnah ausgezahlt werden.

Arbeitgeber können sich entweder direkt bei der Arbeitsagentur oder telefonisch unter 0800 45555 20 informieren. Mehr Details über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen stehen zudem auf folgender Seite:

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen