Cool – Die richtige Temperatur für Medizin

In der STERN Apotheke und bei der Lieferung steigt das Thermometer nie über 25 Grad

Das automatisierte Warenlager der STERN Apotheke. Hier erreichen die Temperaturen nie mehr als 25 Grad. Foto: STERN-Apotheke

REGENSTAUF (sr). Medikamente sind hitzeempfindlich. Im Sommer können diese die kritische Temperatur von 25 Grad Celsius leicht überschreiten, doch manche brauchen es richtig kühl – deshalb hat das Team der STERN Apotheke vorgesorgt.

Damit Medikamente richtig gelagert und transportiert werden, legt Elisabeth Meierhofer, Inhaberin der STERN Apotheke, größten Wert auf das richtige Temperaturmanagement. Vom vollautomatisierten Warenlager bis zum Verkaufsraum erfolgt die Temperaturregelung über eine digital gesteuerte Klimaanlage: „Bei uns steigt das Thermometer nie über 25 Grad“, so Meierhofer. „Das gilt auch für den Botendienst. Mit unserem Lieferservice garantieren wir, dass Medikamente an der Haustür der Kunden immer optimal temperiert ankommen.“

Wirkungslos durch Hitze
Wer ein gerade gekauftes Medikament auf Hutablage oder Armaturenbrett nach Hause fährt, riskiert, dass es seine Wirkung verliert. Dort kann die Hitzeentwicklung im Sommer bei einer Außertemperatur von 30 Grad bis zu 70 Grad erreichen. Besser geschützt gelangen Medikamente unter den Vordersitzen oder auf dem Boden des Kofferraums nach Hause, noch besser gut isoliert in Kühltaschen oder in Zeitungspapier gewickelt.

Woran man Temperaturschäden bei Medikamenten erkennt?
„Wenn beispielsweise Zäpfchen geschmolzen sind oder Cremes ihre Konsistenz verlieren, dürfen sie nicht mehr verwendet werden“, so rät Elisabeth Meierhofer. „Auch Sprays oder Infusionen reagieren extrem auf Hitze. Direkt in der Sonne gelagert, verlieren sie ihre Wirksamkeit oft vollständig.“

Empfindliche Medikamente werden in der STERN Apotheke in wiederverwendbare Kühltaschen verpackt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie Medikamente am