Leichenfledderer

DENKZETTEL …

Wenn es darum geht, sich selber ins rechte Licht zu rücken, dann schreckt die sogenannte BürgermeisterWiederverwetungsGesellschaft (BWG) bekanntlich vor keiner Geschmacklosigkeit zurück – wie dem Verbreiten von Halbwahrheiten und Angriffen weit unter der politisch in Burglengenfeld bereits äußerst tief gezogenen Gürtellinie. Dass jetzt aber sogar verstorbene Würdenträger aus dem Grab gezerrt und mit Bild vor den parteiischen Karren gespannt werden, grenzt an Leichenfledderei. Besonders schlimm:Der öffentlich am BWG-Pranger in einem Flugblatt aufgebahrte Pfarrer Thomas Mayer kann sich gegen diesen üblen Missbrauch seiner Person noch nicht einmal mehr wehren.

Wer die Weihnachtsausgabe des BWG „Bürgerinfo“(!?) pünktlich zum Fest der Liebe auf den Gabentisch präsentiert bekam, erhielt zusätzlich zu den bereits bis zum Erbrechen wiederholten Beschimpfungen des aktuellen Bürgermeisters sowie den penetranten Lobpreisungen des abgedankten Rathauschefs diesmal eine besondere Bescherung oder, besser gesagt, Belehrung, angeblich aus dem Munde des verstorbenen Stadtpfarrers, aufgetischt. Da wird ohne Skrupel mit bewusst entstellenden, weil zusammengekürzten Zitaten aus einer Predigt des Verstorbenen versucht, den Eindruck zu erwecken, Mayer sei ein begeisterter Anhänger des GröBaZ gewesen.
Demnach muss Politik (Zitat) “… Leid verringern, sozialen Absturz verhindern, Interessen friedlich ausgleichen, Menschen zusammenbringen und zusammenbinden, in der Hitze der Auseinandersetzung die Sachebene von der persönlichen trennen, den Respekt vor dem politischen Gegnermotivieren …“

Das alles ist als Appell Mayers heute so richtig, wie es damals 2008 dringend notwendig war. Gerade für Burglengenfeld. Wer erinnert sich nicht an die zahllosen Prozesse, öffentlichen Diffamierungen bis zur Existenzbedrohung, mit der Heinz Karg und sein Gefolge damals auf dem Höhepunkt seiner persönlichen Machtfülle alle Andersgläubigen und sogar Kritiker aus dem eigenen Lager überzog. Wer weiß nicht mehr, wie zugeknöpft sich die Burglengenfelder Obrigkeit hinter verschlossenen Türen angesichts der „drohenden“ Kosovo-Flüchtlinge in Zusammenhang mit einer möglichen Unterbringung in der Kaserne gezeigt hat, während dieselben Leute öffentlich Lichterketten gebildet haben. Soviel zur Integrationspolitik dieser Spezialdemokraten und ihren scheinheiligen Bekundungen damals wie heute. Die Predigt eines verstorbenen Seelsorgers aus dem Zusammenhang zu reißen und als Seligpreisungen für die eigene Pareteipropagands zu misbrauchen, ist übel.

Vor allem bleibt die Frage: Was soll das? HK scheint es offenbar nötig zu haben, sich selbst von Mayer,aus dem Grab heraus, seine Großartigkeit bestätigen zu lassen. Wie sagte der doch nochmal: „Politik muss nicht glücklich machen“ , aber einen Rest an Anstand sollten sich auch die BWG-Politikfreaks noch erhalten. Darauf hoffen

Hans Glatzl
und die BFB-Fraktion

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