Ruhe in Frieden

DENKZETTEL …

gKU wann gehst du? So lässt sich fragen, nachdem der Burglengenfelder Stadtrat in seiner Januar-Sitzung einstimmig(!) die Erhöhung der Friedhofsgebühren durch das gemeinsame Kommunalunernehmen (gKU) abgelehnt hat.

Zu Recht (!) angesichts der mehr als dürftigen Pauschalbegründung durch den gKU-Chef Friedrich Gluth. Dieser hatte die exorbitanten Erhöhungen schlicht mit Kostensteigerungen begründet und den Räten dazu das Defizit in einer Zahl „konzentriert“ vorgelegt.
Nicht nachvollziehbar und schlicht eine Unverschämtheit gegenüber dem Gremium.

Auf Nachfrage des BFB ließ sich der gKU-Vorstand gnädigerweise dazu herab, in der anschließenden nichtöffentlichen Sitzung seine Kalkulation zu erläutern.

Da wäre schon interessant gewesen beispielsweise zu erfahren, wie sich für das Ausgraben einer Urne ein stolzer Preis von 420 € errechnet, während die Erst-Bestattung als „Schnäppchen“ für 300 € zu haben ist. Der gutbezahlte Manager hatte aber offenbar doch keine Zeit, in der nichtöffentlichen Sitzung mehr Licht in die Sache zu bringen.
Er ließ die Stadträte einfach mit ihren Fragen sitzen und gab sich beleidigt, weil man seinen Wunsch zur Abzocke der „Kostenverursacher“ (=trauernde Angehörige) zur „Kostendeckung“ (=Bestattung) nicht einfach durchwinkt. Unter Heinz Karg hatte das doch gut funktioniert!

Dieser arrogante Umgang eines kommunalen Spitzenmanagers, der letztlich mit einem nicht unbeträchtlichen Gehalt faktisch auf der Payroll der Stadt steht, ist ein Affront gegenüber den von den Bürgern gewählten und letztlich für die Finanzen verantwortlichen Stadträten.

Der Vorgang zeigt, was Herr Gluth von diesem Gremium hält. Nichts!
Dieses Vorgehem ist gleichzeitig auch unklug, weil die städtischen Töchter wie gKU, PSG, SWB und allen voran die Bulmare GmbH am Tropf der Stadt hängen und die Haushaltslöcher dort alljährlich mit Millionen Euro gestopft werden müssen Doch der Mann ist sich seiner Macht offenbar so sicher, dass er sich keine Mühe gibt, Transparenz in seine undurchschaubaren Berechnungen zu bringen. Will er nicht und brauchte er in der Verganenheit auch nicht.Warum auch?

Das Defizit wurde bekanntlich immer ausgelichen. Das Geld verschwindet eben im Schwarzen Loch hochgeschwafelter Synergieeffekte, die es offensichtlich in der Realität gar nicht gibt angesichts exorbitanter Gebührenerhöhungen. Und Gluth macht sich wie schon sein politischer Ziehvater GröBaZ absehbar vom Acker seines furchtbaren Wirkens und geht in Pension, bevor er zur Rechenschaft gezogen werden kann. Das befürchten …

Hans Glatzl
und die BFB-Fraktion

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