Sozialautisten

DENKZETTEL …

Es ist sinnlos! Kontaktaufnahme aussichtslos! Die Burglerngenfelder SPD taumelt autistisch durch die Burglengenfelder Kommunalpolitik. Das Abstimmungsverhalten der Mehrheitsfraktion in der Haushaltssitzung belegt dieses Trauerspiel erneut.Was allerdings schon aufstößt, ist die Chuzpe, mit der den Bürgern diese skurile Politik der permanenten Verweigerung als Leistung verkauft wird. Die jungen Herren an der Fraktionsspitze sind wohl aufgrund ödipaler Prägung durch Altvater Heinz Karg zur Zusammenarbeit im Stadtrat mit dem BFB unfähig.

Wie ist es zu sonst zu erklären, dass Peter Wein bei seinen Landtagskandidatenauftritten vollmundig für eine vollständige Übernahme von Kindergartenkosten eintritt , aber im Burglengenfelder Stadtrat im Schulterschluss mit seinen Genossen selbst einen nur bescheidenen Zuschuss für kinderreiche Familien dazu verweigert. Das Problem: Der Antrag stammte vom BFB. Wie passt zusammen, dass derselbe Kandidat öffentlich für die Stärkung des ländlichen Raumes eintritt, aber nichts übrig hat für junge Familien an seinem Wohnort, die sich nur mit kommunaler Förderung ein Eigenheim leisten können? Auch dieser BFB-Antrag wird von der SPD strikt abgelehnt.

Deshalb ist es auch kein verbaler Ausrutscher, wenn Bösl in seiner Haushaltsrede von einer „konsequenten Fortführung“ der – aus seiner Sicht erfolgreichen – „Politik (Kargs) seit 1990(?!)“ spricht. Eine Hinterlassenschaft von 62 Mio. Euro Schulden aus der Karg–Ära ist wahrlich ein seltsamer Erfolg.
Was hier abläuft, ist Totalopposition. Praktiziert von der stärksten Fraktion, die mit der BWG die Mehrheit im Stadtrat von Burglengenfeld bildet und so bestimmen kann, wo die Reise hingeht. Wer wie Bösl wörtlich das Taler-Gewinnspiel und den Wifo-Gutschein als größte Kreativleistung seiner kommunalpolitischen Höhenflüge bezeichnet, braucht sich nicht wundern über den Absturz bei den Stammwählern. Da hilft es auch nicht, wenn alte sozialdemokratische Vorkämpfer wie Hans Mielke (Achtung Satire!) vom Kreativ-Studenten Peter W. über den Marktplatz geschleift werden, um diesen „Helden der Arbeit“ für die Errichtung eines Fußgängerüberwegs dem Autoverkehrsmoloch zu opfern.

Die Idee eines Fußgängerüberwegs am Marktplatz stammt, soweit erinnerlich, von der JU und wird vom BFB schon seit Jahren gefordert. Aber es ist völlig sinnlos, dieser SPD-Fraktion Vorschläge zu unterbreiten, weil einfach alles abgelehnt wird, was nicht den eigenen Stallgeruch hat. Das bedauern

Hans Glatzl
und die BFB-Fraktion