2018: Mehr als 300.000 Gäste besuchten das Bulmare

Sehr zufrieden mit den Bulmare-Zahlen des Jahres 2018 sind (v.li.) Geschäftsführer Reiner Beck, kaufmännische Leiterin Simone Seelos, 2. Bürgermeister Bernhard Krebs und Geschäftsführer Karl Karner. Foto: Ulrike Pelikan-Roßmann

BURGLENGENFELD (sr). Exakt 308.034 Gäste haben im vergangenen Jahr das Wohlfühlbad Bulmare besucht. Das gaben die Geschäftsführer Karl Karner und Reiner Beck in einem Gespräch mit 2. Bürgermeister Bernhard Krebs bekannt. Demnach besuchten 253.069 Gäste das Bad, 54.965 die Saunalandschaft. Ein konstanter Wert seit Jahren: rund ein Drittel der Bulmare-Besucher sind Kinder (2018: 99.368).

„Mehr Besucher (331.329) in einem Jahr hatten wir nur 2013 – damals war das Regensburger Westbad wegen Sanierungsarbeiten einige Monate geschlossen“, erinnert sich Reiner Beck. 2018 dagegen waren alle Bäder in der Umgebung regulär geöffnet, „da ist es durchaus beachtlich, auf welch hohem Niveau sich die Besucherzahlen eingependelt haben“, sagt Beck. Einen anderen Vergleich wählt Karl Karner: „Die Therme Meran hat nach eigenen Angaben 407.000 Gäste im Jahr – und Meran liegt bekanntlich in Südtirol, einer klassischen Tourismusregion. Da braucht sich das Bulmare wahrlich nicht verstecken.“

Weitere Blicke in die Statistik gewährte die kaufmännische Leiterin des Bulmare, Simone Seelos. Besucherstärkster Monat im Jahr 2018 war der Januar (34.456 Gäste). Schwächster Monat war der September 2018 (13.685) – wobei hier zu beachten ist, dass das Bad im September stets wegen der alljährlichen Revision 14 Tage geschlossen ist.

Die hohen Besucherzahlen sorgen natürlich auch für steigende Umsatzerlöse, wobei Karner hier nicht ins Detail gehen wollte, denn: Der Jahresabschluss 2018 liegt noch nicht final vor. „Aber es sieht sehr gut aus“, so Karner.

Wichtig war es den Geschäftsführern und 2. Bürgermeister Bernhard Krebs, die „geschlossene Mannschaftsleistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Bades“ hervorzuheben. Der konstant hohe Besucherzuspruch sei der Erfolg aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich ihren Dienst mit Elan und Hingabe leisten, „damit alle Abläufe in Bad und Sauna auch in Stoßzeiten reibungslos funktionieren, damit wir dem Namen Wohlfühlbad tatsächlich gerecht werden“. „So hohe Besucherzahlen sind ja auch ein Beleg dafür, dass die Gäste mehr als zufrieden sind mit dem Angebot und den Dienstleistungen des Bulmare und seines Teams“, sagte Krebs.

Der 2. Bürgermeister dankte Karner für sein Engagement bei den Bankverhandlungen um die „lebenswichtige Anschlussfinanzierung“, die nun bis zum 30. Juni 2023 geregelt ist. „Das verschafft uns Planungssicherheit und Kontinuität.“

Reiner Beck lieferte einen Überblick über die Investitionen des Jahres 2018. Für rund 70.000 Euro wurde das Sanarium Maximus zum Start in die Herbst- und Wintersaison 2018/2019 komplett neu gestaltet. 5.000 Euro waren zu berappen für neue LED-Beleuchtung, 7.500 Euro für den Kaffeeautomaten im Pool-Restaurant, 17.000 Euro für neue Server-Technik. 110.000 Euro gab das Bulmare alleine für die neue Chlor-Elektrolyse-Anlage aus, die nötig ist, um das Wasser zuverlässig zu reinigen. „Alle diese Investitionen haben wir aus dem laufenden Betrieb finanziert“, betont Karner.

Simone Seelos wies auf die gesellschaftliche, die soziale Bedeutung des Bulmare hin. Rund 30 Prozent der Besucher sind Kinder, Stichwort sinnvolle Freizeitgestaltung. Und: „Es vergeht kein Tag, an dem im Bad nicht Sport-Unterricht stattfindet, die Wasserwacht-Ortsgruppen aus dem Städtedreieck bei uns trainieren und Schwimmkurse leiten oder ein Kurs zur Gesundheitsvorsorge auf dem Programm steht“, so Seelos. Solche Kurse bietet das Bulmare selbst an, auch Krankenkassen und Vereine nutzen das Bad gerne und regelmäßig.

Fernab der Statistik: Emotionaler Höhepunkt des Jahres 2018 war die Typisierungsaktion im Februar, zu der das Bulmare gemeinsam mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
aufgerufen hatte. Die Verantwortlichen erlebten eine große Welle der Hilfsbereitschaft: Stolze 442 Menschen aus Burglengenfeld und Umgebung hatten sich in die Spenderdatei der Stiftung AKB aufnehmen lassen. Zwei Menschen konnte dadurch das Leben gerettet werden.