Stellungnahme zum lokal-Bericht „Nur 10.000 Euro für den Pfarrhof sind unanständig“

BURGLENGENFELD. Zum Bericht über die Klausurtagung der BWG (lokal vom 21. November 2018) hat sich Bürgermeister Thomas Gesche zur Wort gemeldet. In dem Bericht wird Stadtrat Albin Schreiner wie folgt zitiert: „Wenn der Bürgermeister die Sanierung des Pfarrhofs mit nur 10.000 Euro bezuschussen will, kann er das also jederzeit tun und braucht hierfür nicht die Hilfe der BWG.“

„Diese Aussage kann ich nicht unkommentiert lassen“, schreibt Bürgermeister Gesche. Im Rahmen seines Zuständigkeitsbereichs sei die Pfarrei St. Vitus bei der Sanierung des Pfarrhofs bereits mit 10.000 Euro unterstützt worden, stellt Gesche klar. Und zwar mit jeweils 5.000 Euro für Fassade und Dach aus dem Kommunalen Förderungsprogramm zur Durchführung privater Fassadengestaltungs- und Sanierungsmaßnahmen in der Altstadt.

Darüber hinaus habe die Stadt ein Antrag der Kirchenverwaltung auf Bezuschussung der Pfarrhofsanierung erreicht. Das habe der Stadtrat mehrheitlich abgelehnt. „Diesen Beschluss des Stadtrats müssen Bürgermeister und Stadtverwaltung vollziehen. Es gibt hier keinerlei Ermessensspielraum“, macht Gesche deutlich. Er als Bürgermeister könne sich nicht über die Entscheidung des Stadtrats hinwegsetzen.