Deutsch-Israelische-Gesellschaft diskutiert mit Generalkonsulin

Der Vorstand der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Regensburg-Oberpfalz mit Generalkonsulin Sandra Simovich und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. V.l.n.r.: Elisabeth Gross (Schatzmeisterin); Ilse Danziger, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Regensburg (stellvertretende Vorsitzende); Thomas Rudner (Vorsitzender); Andreas Schmal (Beisitzer); Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer; Bezirksrat Stefan Christoph (stellvertretender Vorsitzender); Generalkonsulin Sandra Simovich; Nadine Randak (Beisitzerin, Junges Forum der DIG). Foto: Grüne Regensburg

REGENSBURG (sr). Am 21. Mai, besuchte die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich auf Einladung der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Regensburg. Unter dem Titel „Israel nach den Wahlen“ diskutierte sie mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Als „kleines Land mit großer Geschichte“ bezeichnete Simovich ihr Land.

In ihrem Vortrag ging sie neben grundsätzlichen Fakten zu Israel und seiner Gesellschaft vor allem auf die Zusammensetzung des neuen Parlaments nach den Wahlen vom 9. April ein. Dort hatte unter anderem die junge Partei „Blau Weiß“ 35 der 120 Sitze in der Knesset erhalten – und damit genau so viele wie der Likud des amtierenden Ministerpräsidenten Netanjahu. In der anschließenden Diskussion wurde vor allem das alltägliche Leben in Israel und das Israelbild in der deutschen Bevölkerung angesprochen. Auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer gehörte zu den Gästen der Veranstaltung.

Die Deutsch-Israelische-Gesellschaft Regensburg-Oberpfalz ist seit vergangenem Jahr eine von 53 regionalen Arbeitsgemeinschaften der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft. Die DIG besteht seit 1966 als überparteiliche Organisation der Freunde Israels in Deutschland. Sie organisiert Vorträge über Geschichte und Gesellschaft Israels und meldet sich öffentlich zu den deutsch-israelischen Beziehungen zu Wort. Die Deutsch-Israelische-Gesellschaft Regensburg-Oberpfalz will die Völkerverständigung mit Israel fördern, über den Staat Israel und die israelische Gesellschaft aufklären und klare Stellung gegen jeden Antisemitismus beziehen.