emz-Technikwettbewerb am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium

NABBURG (sr). Bereits zum fünfzehnten Mal wurde der „emz –Technikwettbewerb 2018“  am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium ausgetragen. Neben Firmenchef Thomas Hanauer konnte Schulleiter Christian Schwab auch Bürgermeister Armin Schertl, den stellvertretenden Elternbeiratsvorsitzenden Bernhard Werner und den Leiter der emz-Entwicklungsabteilung Ulrich Deml in der kleinen Turnhalle der Schule begrüßen. In seinem Grußwort nannte Herr Hanauer zwei Gründe für sein jahrelanges Engagement für diesen Schülerwettbewerb: „Da ist natürlich meine tiefe Verbundenheit mit der Schule, an der ich selbst mein Abitur gemacht habe. Es liegt mir aber auch am Herzen, bei den Jugendlichen das Interesse an der Technik zu wecken, um unseren Nachwuchs für die Zukunft zu sichern!“ Schulleiter Schwab betonte die Bedeutung des traditionsreichen Wettbewerbs für das naturwissenschaftliche Profil seiner Schule.

Folgende Themen standen zur Auswahl:
• „U–Boot“: Ein Tauchboot sollte gebaut werden, das zunächst untergeht und dann nach ein bis drei Minuten selbstständig wieder auftaucht.• „Zaubershow“: Es sollte ein Zaubertrick vorgeführt werden, der einen  physikalischen Effekt ausnutzt.
Drei Musikstücke des Klarinettensextetts und der Solistin Luisa Baumann umrahmten unter Leitung von Stefan Schindler die Preisverleihung.
Insgesamt nahmen 19 Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil. Bis auf einen Trostpreis vergab die Jury, die neben Ulrich Deml aus den Lehrkräften Wolfgang Schrüfer und Günther Schuster bestand, nur erste, zweite und dritte Preise.

Die Preisträger in der Kategorie U–Boot:
1. Preis über 100 € • Georg Koller (10c): Aus einem Überdruckrohr entweicht langsam Luft und bildet eine Blase im oberen Teil des Bootes bis es auftaucht.• Sophia und Tizian Ziegler (6b und 9c): Eine elektrische Zeitschaltuhr im Inneren des Bootes schaltet einen Elektromagneten ab, der während des Tauchvorgangs ein Eisenstück an der Unterseite des Bootes trägt. Dadurch wird die Masse des Bootes kleiner und es taucht auf.
2. Preis über 70 €
• Simon Fröhlich (5b), Julia Kirchner und Lucy Greschan (5d), Wolfgang Kick (7b):Alle drei Boote funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Im Boot ist Backpulver untergebracht, das beim Abtauchen mit Wasser in Berührung kommt. Dabei entsteht CO2-Gas, das so gekapselt sein muss, dass es Wasser aus dem Boot verdrängt und es damit zum Aufsteigen zwingt.
3. Preis über 50 €
• Katharina Hausmann (10c): Eine mechanischer Zeitschaltuhr soll über einen Bindfaden bei zwei leicht aufgeblasenen Luftballons das Volumen vergrößern. • Ben Walter und Benedikt Wolf (7c und 7a): Elektronisch angesteuerte Propeller an der Unterseite des Bootes sollen, je nach Drehrichtung, das Boot ab- bzw. auftauchen lassen. Leider funktionierten beide Boote bei der Vorstellung nicht.

Die Preisträger in der Kategorie Zaubershow:
1. Preis über 100 €
• Magdalena Meller und Vanessa Troidl (5d): Die beiden Mädchen ließen eine Münze verschwinden, die sie unter einem Glas platzierten. Nach dem Einfüllen von Wasser in das Glas war die Münze von der Seite nicht mehr zu sehen.
• Carolin Buchheit und Sabine Näger führten die „hungrige Flasche“ vor: Auf eine wassergefüllte Colaflasche war eine durchsichtige Plastikkappe mit einem kleinen Loch auf die Öffnung gedrückt. Auf den Kopf gestellt lässt die Oberflächenspannung kein Wasser entweichen, obwohl durch das kleine Loch ein Bleistift aufsteigen kann.
2. Preis über 70 €
• Johanna Buchheit und Sophie Kräckl (5c): Aus Wasser und Stärkemehl mischten sie eine nicht-newtonsche Flüssigkeit. Schlägt man drauf, federt sie wie Gummi. Rührt man langsam um, tropft sie flüssig von den Fingern.

Den Sonderpreis über 100 € für die beste Präsentation teilten sich Sophia und Tizian Ziegler.
• Wolfgang Kick

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