Förderturm in Deglhof erhielt ein neues Gesicht

Das Bild zeigt von links Heribert Dächert (Leiter Bauhof), Herrn Märkl (2. Vorsitzender Bergknappenverein), Herr Greger (1. Vorsitzender Bergknappenverein) und Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank vor dem Förderturm in Deglhof. Foto. Stadt Maxhütte-Haidhof

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Der Förderturm in Deglhof, welcher an die Bergbautradition in Maxhütte-Haidhof erinnert und 2004 nach der Umsetzung vom Stadtpark an seinem jetzigen Standtort in Deglhof aufgestellt wurde, musste nun erneuert werden. Das alte Holzgerüst war laut Statiker sehr baufällig und nicht mehr sicher.

2001 wurde der Förderturm im Stadtpark aufgestellt und musste hier dem Bau der Grundschule weichen. Die Firma Holzbau Schmalzbauer wurde nun beauftragt, das alte Holzgerüst durch ein neues zu ersetzen. Der neue Turm misst genau wie der alte Turm 7 Meter an Höhe, das Fichtenholz wurde nun ausgetauscht durch Lärchenholz, um so die Lebenszeit zu verlängern.
Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank bedankte sich bei der Firma Holzbau Schmalzbauer für die Erneuerung des Förderturms. Ein herzliches Dankeschön ging auch an Herrn Johann Greger, 1. Vorsitzender des Bergknappenvereins Ponholz mit seinen 80 Bergknappen, für deren Engagement.

Durch die Wiederaufstellung des Förderturmes bleibe ein allgegenwärtiges und sichtbares Andenken an die stolze Bergbautradition auch für nachfolgende Generationen erhalten, da der Bergbau die Industriegeschichte der Stadt entscheidend mitgeprägt hat. Mit der Entdeckung der Braunkohle war die industrielle Entwicklung des Raumes Maxhütte-Haidhof vorgezeichnet. Hieraus entstand die Stadt Maxhütte-Haidhof. So sei die enge und herzliche Verbundenheit der Stadt mit der bergmännischen Tradition sehr gut verständlich und nachvollziehbar.