“Friday for Futur” Regensburg fordert mehr Klimagerechtigkeit

REGENSBURG (sr). Fridays for Future ist eine internationale, parteiunabhängige Schüler*innenbewegung, die sich für mehr Klimagerechtigkeit einsetzt. In einer Pressemitteilung erhielten wir folgenden Text …

Wir verstehen uns als eigendynamische Bewegung junger Menschen, die nicht länger zusehen kann und will, wie unsere Zukunft von kurzsichtigen Politiker*innen zerstört wird, die ihre wirtschaftlichen Interessen über den Schutz des Klimas und somit der Menschheit stellen.

Durch die 16-jährige Greta Thunberg inspiriert, welche seit August letzten Jahres jeden Freitag für eine bessere Klimapolitik auf die Straße, anstatt in die Schule geht, demonstrieren jetzt zehntausende junge Schülerinnen und Studentinnen immer Freitags für den Klimaschutz. Weltweit berichteten zahlreiche Medien über die mutige Aktion der Schülerin, die auf der UN Klimakonferenz mit den Worten “Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?” eine klare Forderung an die Politik stellte.

Was wir bundesweit fordern:

Wir fordern den vollständigen Kohleausstieg innerhalb der nächsten Jahre, nicht erst 2038.

Wir fordern die Unterstützung und Subventionierung von erneuerbaren Energien.

Wir fordern einen kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr für alle.

Wir fordern die konsequente Einhaltung der Pariser Klimaziele.

Wir fordern ein Ende des Lobbyismus, insbesondere in der Automobilindustrie und in der fossilen Brennstoffindustrie, sowie ein Ende der Massentierhaltung, welche das Klima massiv schädigt.

Wir fordern die Anerkennung von Klimazerstörung im Herkunftsland als Fluchtursache.

Wir fordern ein Ende des aktuellen kapitalistischen Systems, dass echten Klimaschutz unmöglich macht.

Was wir auf regionaler Ebene fordern:

Wir fordern einen umfassenden Ausbau der Fahrradwege in Regensburg.

Was wir tun:

Wir fordern eine Erweiterung und Verbesserung des RVV-Streckennetzes, v.a. mit E-Mobilen. Wir fordern die Begrünung von Neubauten.

Wir fordern eine Untersuchung der Stadt, auf welchen Gebäuden Photovoltaikanlagen angebracht werden können.

Wir rufen alle Regensburger Schülerinnen und Studentinnen auf, mit uns gemeinsam für eine bessere Zukunft zu demonstrieren.

Am Freitag, den 01.03. und 15.03.2019 werden wir uns wieder um 11:00 Uhr am Neupfarrplatz versammeln, um zusammen für die Erfüllung unserer Forderungen zu kämpfen.

An diesen Tagen werden wir die Schulen und die Universitäten nicht besuchen, denn der Klimawandel wartet nicht auf unseren Abschluss!