Gemeinsame Erklärung der Landräte für eine S-Bahn im Großraum Regensburg

REGENSBURG (sr). „Die gemeinsame Erklärung der Landräte von Regensburg, Schwandorf, Neumarkt, Kelheim und Cham für eine S-Bahn im Großraum Regensburg ist ein wichtiges Signal, eine Weichenstellung für unsere Regiopol-Region Regensburg, die auch diese von Söder vernachlässigte Idee neu auf Spur bringt, so Landtagskandidat Tobias Gotthardt (Freie Wähler) in seiner Pressemitteilung.

Es ist ein Meilenstein für eine neue, leistungsstarke Verkehrspolitik in der Erfolgsregion – und unseren klaren Anspruch, zwischen den Metropolregionen Nürnberg, München und Prag nicht unter die Räder zu kommen.

Das S-Bahn-Modell denkt die Regensburger Straßenbahn über ihre Stadtgrenzen hinaus und ist im Optimalfall sogar kompatibel. Dieses Konzept kann man nur im großen Ganzen denken.

Es ist auch eine klare Ansage an die Bayerische Staatsregierung: Machen wir aus der großen verkehrspolitischen Herausforderung im Raum Regensburg eine Chance. Nehmt den leistungsstarken ÖPNV in der Fläche ernst und fördert ihn. Der Großraum Regensburg ist vergleichbar mit der Stadt München. Unterstützt nicht nur den Aufbau leistungsstarker Schieneninfrastruktur und Trassenwiederbelebung.

Fördert auch den Unterhalt: Erhöht die ÖPNV-Zuweisung im ländlichen Raum deutlich, ermöglicht ein bestenfalls EU-gefördertes ÖPNV-Pilotprojekt in einer mit konkreten Projekten zum Leben zu erweckenden Europäischen Regiopol-Region Regensburg mit Anbindung an die Metropolregionen Nürnberg, München und Prag.

Beginnen wir mit konkreten Schritten – etwa mit einer vom Freistaat geförderten S-Bahn-Linie Burglengenfeld-Regensburg-Langquaid.“