Gemeinsames Treffen der ITU mit Bürgermeisterin Maria Steger

Die Mitglieder der ITU ließen sich von Bürgermeisterin Maria Steger über die städtische Entwicklung informieren. Foto: ITU Teublitz

TEUBLITZ (lz). In der SC-Sportgaststätte kamen Anfang Februar die Interessengemeinschaft der Teublitzer Unternehmer (ITU) mit Bürgermeisterin Maria Steger zusammen, um sich über die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt zu informieren. Es ging insbesondere um aktuelle Themen wie die neuen Gewerbegebiete, die Umgehungsstraße, der Breitbandausbau, der Verkauf des Schulsportplatzes sowie den Einkaufsbereich in der Kernstadt. Der ITU-Vorsitzende Albert Vetterl bedankte sich bei Bürgermeisterin Steger für ihr Kommen.

Die ITU, die 2010 gegründet wurde, habe im Moment 24 Mitglieder, ihre Leitbilder seien die Unterstützung und Förderung des Geschäftslebens der Stadt, Werbung und Marketing, aber auch die unterstützende Teilnahme in gesellschaftlichen und politischen Bereichen, so führte der Vorsitzende aus.

Die Bürgermeisterin nahm zunächst die Entwicklung der Innenstadt in den Blick. „Planungshoheit“ habe die Stadt über die Bebauung des sogenannten „Rauch-Areals“. Der Investor, die Firma Ehrenreich, werde dort ein Gebäude mit drei Stockwerken an der Hauptstraße errichten, wo Geschäfte, Arztpraxen und eine Gaststätte Platz finden. Zwei vierstöckige Häuser für Wohnungen entstünden an der Seite zum Stadtpark hin, inklusive Tiefgarage. Zwei Kfz-Stellplätze seien pro Wohnung zur Verfügung zu stellen.

Zu den Gewerbegebieten führte Steger aus: „Gemeinsam mit Burglengenfeld und Maxhütte-Haidhof wollen wir den Recyclinghof bauen und betreiben. Dafür ist ein Grundstück unterhalb der Hugo-Geiger-Siedlung vorgesehen, wo ebenfalls 14.000 Quadratmeter für ein Gewerbegebiet geplant sind. Hier liegen sogar schon Flächenreservierungen von Seiten verschiedener Unternehmen vor. Alles soll bis 2020 bereit sein.“

Schwieriger gestalte sich die Abwicklung in Bezug auf das geplante Gewerbegebiet an der A93, so Steger weiter. 10 ha Land sollen vom Staatsforst erworben werden, wofür das Vorkaufsrecht gesichert werden soll. Hier seien bereits „unzählige Anfragen“ von Gewerbetreibenden eingegangen, wie etwa metallverarbeitende Betriebe oder Logistikunternehmen. Es gebe sogar eine Warteliste, freute sich die Bürgermeisterin. Bezüglich des Grundstücks „Burgerweiher“ von der „Holzspitze“ bis zur nördlichen Umgehung seien noch Gespräche mit der Stadt Burglengenfeld zu führen. „Das ist noch nicht spruchreif“, erklärte Steger.

Auf die Frage eines Teilnehmers der Sitzung nach dem Breitbandausbau sagte sie: „Obwohl der Breitbandausbau nach den Vorgaben der Regierung abgeschlossen ist, sind noch über 30 einzelne Anwesen nicht erfasst. Deren Anschluss hätte die Stadt ungefähr 380.000 € gekostet. Diese Probleme werden in einem zu erstellenden Masterplan zur zukünftigen Erschließung untersucht.“
Der Schulsportplatz hinter der Dreifachturnhalle werde laut Beschluss des Stadtrats an einen Investor veräußert, so fuhr Steger fort. „Die Stadt Teublitz hat die Planungshoheit inne und wir haben vor, dort Gebäude für Dienstleistungsbetriebe, Ärzte, Wohnungen für Singles und Betreutes Wohnen zu errichten.“

Was die Umgehungsstraße betrifft, so beantwortete die Bürgermeisterin eine Frage dahingehend, dass der Zweckverband zwischenzeitlich gegründet worden sei, der die Strecke planen und realisieren soll.
Zum Baugebiet „Ganghoferstraße“ informierte Steger, dass die Pläne bereits vom Landratsamt genehmigt seien. Durch die Schließung der Gärtnerei habe sich jedoch für den Investor eine neue Sachlage ergeben.