Kanalarbeiten in Maxhütte-Pirkensee

Das Bild zeigt von links Zweiten Bürgermeister Franz Brunner, Stadtbaumeister Franz Brunner mit Bauleiter Franz Aichinger und Polier Josef Schwirzinger von der Firma Haimerl bei der Ortsbesichtigung. Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof/Anita Alt

MAXHÜTTE-HAIDHOF(sr). Die Stadt Maxhütte-Haidhof rüstet weiter in Sachen „bessere Bedingungen für Wasser- und Kanalversorgung“ auf. So wird derzeit in einem ersten Bauabschnitt in Pirkensee von der Einmündung „Am Neuhäusl“ bis zum Ortsende in Richtung Richterskeller Straße kräftig gebaut. Zwei weitere Abschnitte werden folgen, das Investitionsvolumen beträgt für die Sanierungsmaßnahmen 1.918.902,97 Euro. Die Wasserleitungen stammen aus den 1960er Jahren und haben zuletzt erhebliche Unterhaltskosten verursacht.

Die Maßnahme wurde aufgrund des Alters und des schlechten baulichen Zustandes der Leitungen erforderlich und „stand auf der Prioritätenliste der Stadt unter „Erneuerung““, so Stadtbaumeister Gerhard Schmid. „Im Zuge der Maßnahme werden auch die Wasserhausanschlüsse bis zur Grundstücksgrenze neu verlegt und wir bieten den Anliegern an, ihre Wasseranschlüsse am Grundstück auf eigene Kosten mit zu erneuern“ fügte er hinzu. Die Wasserleitungen werden mit einer Dimension von DN 100 bis 130 auf einer Länge von 1000m Gesamtlänge erneuert werden. Auf gleicher Länge wird der Kanal teilweise erneuert. Beim Kanal handelt es sich um den Hauptentwässerungskanal aus Maxhütte-Haidhof in Richtung Klärwerk nach Regensburg.

Den Auftrag zur Ausführung der Arbeiten hat die Firma Haimerl aus Viechtach erhalten. „Wir liegen mit der Baumaßnahme voll in der Zeit“, stellt Zweiter Bürgermeister Franz Brunner fest, obwohl beim Ortstermin durch einen Wolkenbruch die Arbeit von vielen Stunden wieder zunichte gemacht wurde.
Diese Maßnahme soll bis Oktober 2018 beendet werden. Dann beginnt der zweiten Bauabschnitt zwischen der Einmündung „Am Neuhäusl“ bis zur Hauptstraße. Es folgt der dritte Bauabschnitt von der Straße „Am Neuhäusl“ im Frühjahr 2019. In diesem Zuge wird bei allen Abschnitten gleich das stadteigene Leerrohr für den Breitbandausbau bereits mitverlegt.

Die Baustellen werden so gestaltet, dass nur Teilbereiche aufgegraben werden, so dass die Anlieger jeweils von beiden Seiten bis zur Baustelle zufahren können. „Somit können die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich gehalten werden“, sagt Zweiter Bürgermeister Franz Brunner bei der Baustellenbesichtigung vor Ort.

Die Stadt Maxhütte-Haidhof bittet um Verständnis für die Behinderungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten. Die Maßnahme dient zur Verbesserung und Sicherstellung der Wasserversorgung und Abwasserableitung in diesem Bereich.