Nabburger Gymnasiasten erhalten Superpreis des Kultusministeriums

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Ministerialdirigent Walter Gremm zeichnete im Namen des Bayerischen Kultusministeriums die Nabburger Gymnasiasten Bastian Vogt, Leon Griener, Lena Dickert und Jonas Dickert (von links nach rechts) mit dem „Superpreis“ des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ aus.

 

Denkwürdige Festveranstaltung im Ehrensaal des Deutschen Museums

Im Ehrensaal des Deutschen Museums, dessen Wände mit Büsten und Portraits berühmter Naturwissenschaftler wie Leonardo da Vinci und Albert Einstein dekoriert sind, wurden die Superpreise des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ verliehen. Den Superpreis erhält, wer alle drei Wettbewerbsrunden in einem Schuljahr „mit großem Erfolg“ meistert. Von bayernweit 3400 Teilnehmern schafften dies im Schuljahr 2015/16 nur 54 besonders kreative Nachwuchsforscher. Vier der 54 ausgezeichneten Preisträger stellt das Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg: Jonas Dickert, Lena Dickert (beide 6a), Leon Griener und Bastian Vogt (beide 7c) konnten mit ihren qualitativ hervorragenden Beiträgen die Fachjury in München überzeugen.
Besonders hervorzuheben ist, dass Leon Griener und Bastian Vogt bereits zum zweiten Mal in Folge mit dem begehrten Superpreis ausgezeichnet wurden und damit „Zweifach-Superpreisträger“ sind.
Die alltagsnahen Themenfelder aus der Chemie und Physik, auf denen die Schüler in den drei Runden des vergangenen Schuljahres forschten und experimentierten, waren überschrieben mit „Ganz schön spannend!“ (Seifenherstellung aus Rosskastanien), „Abwarten und …“ (Experimente mit verschiedenen Teesorten) sowie „Eiskalt erwischt!“ (Experimente mit Eiswürfeln). Die Aufgaben bearbeiteten die Schüler zu Hause nur mit Hilfe von Alltagschemikalien und Geräten aus Apotheke, Drogerie und Baumarkt und schickten ihre Ergebnisse in Form einer Text- und Bilddokumentation an das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) in München. Dort wurden die Arbeiten von einer Jury bewertet.
Bei der Preisverleihung stellte die Wettbewerbsleiterin, Studiendirektorin Linda Schmauß, die Preisträger auf kurzweilige Art vor und zeigte hierzu ausgewählte Ausschnitte aus deren Arbeiten. Schmauß dankte auch den anwesenden Eltern der Schüler für ihre Geduld, weil „naturwissenschaftliches Arbeiten in der eigenen Wohnung doch Probleme mit sich bringt“. Einige Fotos, die sie im Rahmen ihrer Powerpointpräsentation zeigte, illustrierten sehr eindrucksvoll, was sie meinte.
Unter dem Applaus des Publikums gratulierte der Leiter der Gymnasialabteilung beim Kultusministerium, Herr Ministerialdirigent Walter Gremm, persönlich den Preisträgern und überreichte ihnen den Superpreis. Dabei handelte es sich um eine Urkunde und ein von der Firma Hedinger gestiftetes Glas- und Laborgeräte-Set zur Einrichtung eines kleinen Heimlabors.
Was wäre eine Preisverleihung zu Experimenten ohne eine Demonstration von Phänomen aus der Chemie und der Physik? In einem interessanten und eindrucksvollen Experimentalvortag zum Thema „Es werde Licht!“ begeisterte Studiendirektor Martin Schwab die geladenen Gäste.
Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von der Jazz-Combo des Pestalozzi-Gymnasium München unter Leitung von Herrn Christofer Varner.
Einen genussvollen Abschluss fand der denkwürdige Festakt beim sich anschließenden üppigen kalten Buffet. Hier konnte man Kontakte knüpfen und sich über weitere Wettbewerbe wie „Jugend forscht“ sowie die „Internationale JuniorScienceOlympiade“ informieren. So wurde der Tag der Superpreisverleihung zu einem einmaligen und unvergesslichen Erlebnis für die erfolgreichen Schmellerianer.

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