Neue Baum-ART im Stadtpark Maxhütte-Haidhof

Künstler Florian Zeitler und Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank vor dem Kunstwerk „Baumhäuser“. Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof

MAXHÜTTE-HAIDHDOF (sr). Neben Eichen, Ahornbäumen und Birken gibt es seit kurzem eine weitere Baum-ART im Stadtpark von Maxhütte-Haidhof zu bewundern. Bei dieser ganz neuen Art handelt es sich um Kunstwerke, die auf alte Baumstümpfe gesetzt wurden, wodurch diese mit ein wenig Fantasie nach sehr ausgefallenen Gewächsen aussehen.

Um auf diese neuen Bäume aufmerksam zu machen und die Kunstwerke zu enthüllen, fand kürzlich die Veranstaltung „Kunst im Park“ statt, zu der Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank den beteiligten Künstler Florian Zeitler und einige kunstinteressierte Menschen einlud. „Viele waren vielleicht überrascht, als sie die Einladung bekommen haben“, so Dr. Plank, aber die Idee, in Maxhütte-Haidhof ein wenig mehr Platz für die Kunst zu schaffen, liegt ihr schon lange am Herzen. Schon beim Bau der Grundschule wurde darüber diskutiert, ob auf dem Vorplatz ein Kunstwerk installiert werden könne. Die Idee wurde damals jedoch aus Kostengründen nicht umgesetzt, da noch viele weitere Baumaßnahmen anstanden.

„Mein Traum wäre es, unseren Stadtpark zu einem Ort der Begegnung zu machen, zu einem schönen Aufenthaltsort, an dem Familien gerne ihre Zeit verbringen“, erzählt die Erste Bürgermeisterin. Auch ein angrenzender Spielplatz ist angedacht. Um den Maxhütter Stadtpark aufzuwerten und langsam zu einem solchen Ort werden zu lassen, wurde der Künstler Florian Zeitler aus Teublitz beauftragt. „Florian Zeitler wurde nicht zufällig dafür ausgewählt. Er arbeitet sehr viel mit Metall – ein Element, welches untrennbar mit der Geschichte unserer Stadt verbunden ist“, so Dr. Plank.
Anschließend ergriff Florian Zeitler das Wort. Er bedankte sich bei der Bürgermeisterin für ihr Vertrauen und bei allen, die zur Veranstaltung erschienen sind, denn „für einen Künstler ist es sehr wichtig, ein Publikum zu haben.“ Nach der Enthüllung seines Kunstwerkes „Baumhäuser“ fügte er noch ein paar Erläuterungen hinzu: „Mein erster Gedanke war es, die Artenvielfalt im Stadtpark durch meine Kunst noch zu erweitern. Durch das Aufpflanzen von Skulpturen auf Baumstämme sollte eine neue Art entstehen.“

Die neuen Bäume aus Metall sind „rot gesprenkelt, rostig, stahlhart, nicht essbar, aber wunderbar genießbar“, erklärt der Künstler, der sich in der Region bereits einen Namen gemacht hat. „Außerdem sind sie resistent gegen den lästigen Eichenprozessionsspinner“, witzelt Zeitler.

Die „Baumhäuser“ und der „Baumpilz“ wurden bereits angebracht. Im Herbst werden noch die Kunstwerke „Baumwächter“ und „Baumscheibe“ folgen und so zur Verschönerung des Stadtparks beitragen.