Selbsthilfegruppe für Post-Covid-Erkrankte in Ostbayern gründet sich

REGENSBURG (sr). Post-Covid-19 Erkrankte stehen vor vielen Fragen, die derzeit auch von erfahrenen Medizinern und Fachleuten nicht beantwortet werden können.

Es ist zum Beispiel nicht eindeutig zu klären, welche Symptome unmittelbar zur Krankheit gehören oder sich aus den Nachfolge- und Langzeitfolgen entwickeln, welche individuelle medizinische Versorgung bei den einzelnen Erkrankten nach dem Krankenhausaufenthalt dringend und erforderlich ist, oder wie die sozialen und seelischen Belastungen durch die Krankheit gut bearbeitet werden können.

Zwei Betroffene gründen nun eine Selbsthilfegruppe um „nicht so alleine zu sein mit den ganzen Problemen“.
Die Gruppe will einen zwanglosen Austausch anbieten, Erfahrungen teilen und gemeinsam nach persönlichen Lösungen zur Krankheitsbewältigung der Einzelnen beitragen.
Unterstützt werden die Initiatoren auch von Ärzten und Therapeuten der Klinik Donaustauf.

Die Gruppentreffen finden virtuell immer am ersten Mittwoch im Monat um 19 Uhr statt, erstmalig am 2. Dezember
Wenn es wieder möglich ist, werden die Treffen künftig persönlich in der Klinik Donaustauf stattfinden.
Interessierte Betroffene erhalten nähere Informationen bei KISS Regensburg 0941- 599 388 610 oder direkt bei den Initiatoren unter gruppe@pc-19.de

Eine Anmeldung zum ersten Termin ist bis zum 30.11. per mail möglich.