Sehr starker Anstieg bei Kurzarbeit-Anzeigen

SCHWANDORF/Lkr. (sr). Die Anzeigen für Kurzarbeit, die in der Agentur für Arbeit derzeit eingehen, sind rasant angestiegen. Das ist das Ergebnis eines Monitorings, bei dem alle Arbeitsagenturen bundesweit befragt wurden.

In der vergangenen Woche sind bayernweit rund 14.600 Anzeigen auf Kurzarbeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingegangen. Die Anzeigen kommen überwiegend aus den Branchen Transport und Logistik, Hotel- und Gaststättengewerbe, Messebau und Tourismus.

„Die Betriebe in der Region stehen vor einer Herausforderung von bisher unbekannten Ausmaßen. Die Agentur für Arbeit Schwandorf hat alles in die Wege geleitet, um die Unternehmen und Beschäftigten in dieser Ausnahmesituation so gut wie möglich zu unterstützen. Natürlich verlieren wir dabei nicht die arbeitslosen Kundinnen und Kunden aus den Augen. Alle Leistungen werden weiterhin in vollem Umfang gezahlt“, sagt Markus Nitsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Schwandorf.

Unabhängig vom aktuellen Haushaltsansatz für Kurzarbeitergeld stehen in der Rücklage der BA bundesweit rund 26 Milliarden Euro zur Verfügung. Viele Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Betriebe, sind das erste Mal mit Kurzarbeit konfrontiert. Von daher ist der Beratungsbedarf entsprechend groß. Um dennoch eine zeitnahe Bearbeitung zu ermöglichen, sind in der Agentur für Arbeit Schwandorf alle verfügbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter miteingebunden, die Erstinformation der Betriebe durchzuführen.

Die BA bittet Arbeitgeber, verstärkt Online-Angebote zu nutzen. Sowohl die Anzeige als auch die Beantragung von Kurzarbeitergeld können schnell, sicher und jederzeit online erfolgen. Mehr dazu auf: www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit