Winterdienst in Maxhütte-Haidhof

Foto: Stadt Maxhütte-Haidhof

MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Der Schnee des ersten großen Wintereinbruchs in Maxhütte-Haidhof schmilzt zwar schon wieder dahin, gleichwohl ist der Winter noch lange nicht vorbei. Aus diesem Grund weist die Stadtverwaltung Maxhütte-Haidhof auf die aktuellen Regeln für den Winterdienst hin.

Auch für die Stadt selbst ist es nicht immer einfach, alle Straßen im Ort schneefrei zu bekommen. „Wir hatten vorletzten Sonntag alle Hände voll zu tun, bei diesen starken Schneefällen können die Straßen nur abschnittsweise geräumt werden“, bittet Thomas Heider, Bauhofvorarbeiter der Stadt, um Verständnis. Wegen der anhaltenden, starken Schneefälle mussten laut Bauhof die Hauptstrecken öfters geräumt werden, die Wohnstraßen waren deshalb erst später an der Reihe.
„Wir waren mit zwei LKWs, vier Traktoren und eine mobilen Truppe mit drei Kollegen unterwegs“, so Heider.
Um Verständnis bittet auch Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank, dass zuerst die Hauptverkehrsstraßen sowie Buslinien des ÖPNV und Wege wie Fußgängerüberwege, Bushaltestellen und Fußwege an öffentlichen Gebäuden zu Räumen und Streuen Priorität haben und betont, dass das Räumen und Streuen auf Nebenstraßen eine freiwillige Leistung der Stadt ist und in vielen Städten bereits nicht mehr praktiziert wird.

Wie läuft der Winterdienst ab

Bereits um 4.00 Uhr rückt der sogenannte Melder des Bauhofes aus und macht eine Probefahrt. Sollten die Verhältnisse so sein, dass „ausgefahren werden muss“, dann werden die Kollegen alarmiert. Um 5.00 Uhr sitzt dann die gesamte Mannschaft bereits auf dem „Bock“. Sie fahren dann bis 14.00 Uhr, bei Bedarf kommt dann die zweite Schicht zum Einsatz, welche dann bis 20.00 Uhr im Einsatz ist.
Die Prioritätenliste legt den Räumdienst gemäß der gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht fest.
„Für manche Bürger sollen die Mitarbeiter des Bauhofes überall gleichzeitig sein, dies geht leider nicht. Auch dürfen nicht alle Angestellten des Bauhofes Winterdienstfahrzeuge fahren und sie müssen das Alltagsgeschäft am Bauhof aufrechterhalten“, so Bürgermeisterin Dr. Plank.
„Es wurde eine Prioritätenliste für den Winterdienst erarbeitet. Zuerst werden die Hauptstraßen, Buslinienwege und bergige Straßen geräumt, wenn nötig mehrmals hintereinander. Dann kommen erst die Nebenstraßen und 30iger Zonen dran“, so die Bürgermeisterin. Es werden in Maxhütte-Haidhof alle Straßen geräumt, jedoch nach Priorität.
Gehwege müssen werktags bis 7 Uhr geräumt sein
Bei einseitigen Gehwegen sind nur diejenigen Straßenanlieger verpflichtet, auf deren Seite der Gehweg verläuft. Die Gehwege müssen in Maxhütte-Haidhof werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 8 Uhr von Schnee geräumt und gestreut sein. Wenn tagsüber (bis 20 Uhr) Schnee fällt, und/oder Schnee- und Eisglätte entsteht, ist zu räumen und/oder unverzüglich, bei Bedarf auch wiederholt, zu streuen, sobald und sooft es die Sicherheit des Fußgängerverkehrs erfordert.
Schnee nicht auf Fahrbahn werfen
Gemeinsam geht’s besser, deshalb noch einige Hinweise der Stadtverwaltung für gute Zusammenarbeit. „Werfen Sie Schnee nicht auf die Fahrbahn. Die Räumfahrzeuge unseres Bauhofes drücken den Schnee auf den Gehweg oder in Ihre Einfahrt wieder zurück. Das ist bedauerlich, technisch aber leider nicht zu vermeiden“, so Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank.
In diesem Zusammenhang appelliert die Bürgermeisterin aber auch an die Anwohner, die Zufahrten für die städtischen Streufahrzeuge nicht durch parkende Autos zu blockieren.

Danke an Mitarbeiter

Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank bedankt sich bei ihren Mitarbeitern des Bauhofes und den Kollegen des Kreisbauhofes Schwandorf, welche für die Räumungen der Kreisstraßen in unserem Stadtgebiet zuständig sind. „Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut und man hilft sich gegenseitig, wenn man sich braucht.“
Gleichzeitig nutzt sie die Gelegenheit sich bei allen Bürgern zu bedanken, welche die Arbeiten der Frauen und Männer des städtischen Maxhütter Bauhofes unterstützen.
„Ich schätze die Arbeit unserer Mitarbeiter des Bauhofes sehr. Bedingt durch den ersten extremen Wintereinbruch in der vorletzten Woche wurden die Mitarbeiter im städtischen Bauhof mit Sondereinsätzen und Bereitschaftsdiensten, über Ihre normale Diensttätigkeit hinaus, stark gefordert. Sie haben sich mit überdurchschnittlichem Engagement gegen Schnee und Eis und für die Verkehrssicherheit und Mobilität der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt eingesetzt. Vielen Dank!“, so Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank.