„Gurlitt und was nun?“


Datum/Zeit
18.07.2014 - 20:00 Uhr

Veranstaltungsort
Restaurant WIP


Listl

„Burglengenfelder Gespräche über Politik und Kultur“
mit den Vortrag: „Gurlitt und was nun?“

Nach der überparteilichen Initiative „7000plus“ blickt die Burglengenfelder SPD auch weiterhin über den tagespolitischen Tellerrand hinaus

Ermuntert vom enormen Zuspruch der überparteilichen Initiative „7000plus“ möchten die Burglengenfelder Sozialdemokraten ihren interessierten Bürgern auch weiterhin die Möglichkeit bieten, über den Tellerrand des politischen Tagesgeschäfts hinaus zu schauen und sich anhand anregender Fachvorträge renommierter Persönlichkeiten intensiver mit politischen und kulturellen Themen zu beschäftigen. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt der Bildungspolitische Sprecher Dr. Sebastian Karnatz daher zu den „Burglengenfelder Gesprächen über Politik und Kultur“ ein, in deren Rahmen  dreimal jährlich neue Einblicke in regionale wie überregionale Themen ermöglicht werden sollen – aktuell und zeitlos zugleich; kritisch, meinungsstark und offen.

Auftakt der Veranstaltungsreihe mit dem diesjährigen Rahmenprogramm „Belastetes Erbe“ bildet ein Vortrag zum Raubkunstfund bei Cornelius Gurlitt, zu welchem die SPD am Freitag, 18. Juli, um 20 Uhr recht herzlich in das Restaurant „WIP“ einlädt. Der Eintritt ist frei.

Durch den spektakulären Fall von Cornelius Gurlitt ist eine Sparte der Kulturarbeit ins Licht der Öffentlichkeit gerückt worden, die bislang nur eher spärliche Aufmerksamkeit fand: Die sogenannte Provenienzforschung. Sie beschäftigt sich mit der oftmals zweifelhaften Herkunft von einzelnen Sammlungsgegenständen in Museen, mit dem Erbe der nationalsozialistischen (Kunst-)Enteignungen, mit dem Kunsthandel im Dritten Reich und zahlreichen anderen Phänomenen, die sich in rechtlichen Grauzonen, aber dafür umso mehr in einem moralisch hochsensiblen Bereich bewegen.

In seinem Vortrag „Gurlitt und was nun?“ wird Dr. Mathias Listl von der Kunsthalle Mannheim zuerst allgemein die Aufgaben zeitgenössischer Provenienzforschung vorstellen und dann einen spannenden Einblick in aktuelle Fälle an der Mannheimer Kunsthalle, einem der renommiertesten Ausstellungshäuser Deutschlands, geben. Natürlich spielt auch hier der „Fall Gurlitt“ eine entscheidende Rolle.

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