Antretter will „die Menschen zusammenbringen“

BURGLENGENFELD (sr). „Unsere Stadt braucht einen Bürgermeister, der Menschen zusammenbringen kann, der unterschiedliche Meinungen respektiert und Brücken bauen kann zwischen den verschiedenen politischen Gruppierungen. Das traue ich mir zu“, sagt Martin Antretter. Der Kandidat der Burglengenfelder SPD geht daher optimistisch in die Stichwahl am Sonntag, 22. März 2026.

Gefragter Ansprechpartner bei den Medien: SPD-Bürgermeisterkandidat Martin Antretter.
Will Burglengenfeld zum Blühen bringen: Martin Antretter, hier mit Tochter Leni, beim Haustürwahlkampf in Dietldorf. Fotos: Eva-Maria Baldrian)

Nicht ohne Grund: Gerade mal 65 Stimmen Unterschied gab’s im ersten Wahlgang zwischen Antretter und CSU-Kandidat Michael Schaller. „Ich denke, dass ich den Wählerinnen und Wählern zusammen mit meinem Team glaubhaft deutlich machen konnte, dass es mir tatsächlich um einen neuen Anfang geht“, sagt Antretter.

Über Entscheidungen und Fehler der Vergangenheit sei in Burglengenfeld lange genug diskutiert worden. „Mir geht es um eine gute Zukunft für unsere Stadt. Wir müssen den Blick konsequent nach vorne richten. Rückwärtsgewandte Gedanken bringen uns nicht weiter in einer Welt, die sich dynamisch wandelt und die uns täglich vor neue Herausforderungen stellt“, so der 55-jährige Diplomverwaltungswirt.

Landesgartenschau, Hochschulstandort, bezahlbares Wohnen, Barrierefreiheit, verbesserter ÖPNV, beste Bildungschancen für alle, freie Treffpunkte für Jugend und Senioren, Erhalt eines Veranstaltungszentrums: Die Lengfelder SPD habe in ihrem Wahlprogramm bewusst ehrgeizige Ziele formuliert. Warum? „Weil wir uns heute schon intensiv Gedanken darüber machen müssen, wie unsere Stadt in 10, in 20 Jahren aussehen soll. Mir ist klar, dass es dafür Geld und politische Mehrheiten braucht. Aber ich habe gelernt, dass man sich bewusst ehrgeizige Ziele setzen muss, wenn man weiterkommen will im Leben.“

„Martin Antretter hat sich den Einzug in die Stichwahl mit unermüdlichem Einsatz und beispielhaftem Fleiß redlich verdient“, heißt es in einem gemeinsamen Statement der SPD-Ortsvorsitzenden Kerstin von Brincken und Peter Wein. Sie bedankten sich namens aller Kandidatinnen und Kandidaten für das große Vertrauen aus der Bevölkerung in der Stadtratswahl. „30,8 Prozent der Stimmen, in absoluten Zahlen 47.034 Stimmen und damit exakt 1626 mehr als die CSU – dafür sind wir sehr dankbar“, so Wein und von Brincken. Sie vertreten die SPD künftig im Stadtrat ebenso, wie Melanie Röhl, Hans Deml, Sebastian Bösl und Michael Hitzek. Und sollte Martin Antretter die Stichwahl gewinnen, kommt noch Siegfried Klopp dazu.