BURGLENGENFELD (sr). 24 Stadtratskandidatinnen und -kandidaten der gemeinsamen Nominierungsliste der Freien Wähler Bayern und des Bürger-Forums Burglengenfeld wollen dem Stadtrat in der Naabstadt künftig neue Impulse für eine bürgernahe Zusammenarbeit geben. Grundlagen dafür wurden personell bei der Nominierung und inhaltlich in einer Klausurtagung gelegt.

Das Wahlkampfmotto „Frage nicht, was deine Stadt für dich tun kann, sondern was du für deine Stadt tun kannst“ bildet für Listenführer Hans Glatzl den Auftrag für die BFB-FW-Gruppe, sich bei der Kommunalwahl 2026 für Burglengenfeld über Parteigrenzen hinweg einzusetzen. So empfehlen sich zahlreiche neue Kandidaten, darunter sechs Frauen auf den vorderen neun Plätzen, zur Wahl. Unterstützt werden sie auf den nachfolgenden Positionen von „Alt-Lengfeldern“ mit ihrem Erfahrungswissen aus über 40 Jahren im BFB.
„Wir wollen die Generationen in Burglengenfeld besser zusammenbringen, statt sie gegeneinander auszuspielen“, so die Hoffnung für den Stadtrat. „Vorrangiges Ziel der Bürgerinitiative ist es, im Sinne der nachfolgenden Generation die immense Schuldenlast der Stadt abzubauen, die permanente Verschwendung von Haushaltsmitteln zu unterbinden und nicht ständig Entscheidungen auf den Rücken teurer Gutachtern abzuwälzen“, betonte Glatzl bei der Nominierungsversammlung.
Klare Ziele statt lockerer Sprüche
Dazu erarbeiteten die Kandidaten in einer Klausurtagung ein konkretes Wahlprogramm mit drei Schwerpunkten. Im Bereich Verkehr und Infrastruktur steht eine bessere Anbindung für Berufspendler nach Regensburg auf der Tagesordnung – gerade aus den Wohngebieten am Augustenhof. Die Haushaltsituation steht im Mittelpunkt der BFB-Kritik. So habe der bislang noch immer ungeklärte Förderschaden mit 3,7 Mio. Euro ein tiefes Loch in die Finanzplanung gerissen und gefährde damit den Neubau von Kinderkrippe und Kindergarten. Dagegen sei der Ankauf eines Nachbargebäudes zur Rathauserweiterung nachrangig, „weil mit unkalkulierbaren Renovierungskosten verbunden“.
Unterstützung forderte die FW-BFB für Mehrgenerationenhäuser und kinderreiche Familien zum Erwerb von Wohneigentum. „Das Miteinander von Jung und Alt soll im Rahmen einer guten Nachbarschaft künftig von der Stadt gestärkt werden“, so hofft Glatzl auf Wahlunterstützung mit dem Aufruf „Acht mal Drei auf Liste Zwei“.
