Ehrenamtsdinner: SPD kocht für 90 Gäste aus Burglengenfelder Vereinen

BURGLENGENFELD (sr). Gelungene Premiere: Bürgermeisterkandidat Martin Antretter hat alle Vereine im Stadtgebiet zum ersten Ehrenamtsdinner des SPD-Ortsvereins eingeladen. „Wir kochen für Sie. Wir bedienen Sie. Wir hören Ihnen zu“, lautete das Motto. 90 Vertreterinnen und Vertreter von 39 Burglengenfelder Vereinen folgten der Einladung und ließen sich im Tapas Schweinebäckchen in Sherryrahm, Wintersalat mit Orangen-Thymiandressing oder Pilzbällchen in Morchelrahm schmecken.

„Guten Appetit!“: Bürgermeisterkandidat Martin Antretter serviert Schweinebäckchen in Sherryrahm mit Kartoffelpürree und glasierten Karotten. Foto: Eva-Maria Baldrian

„Ehrenamt stärken – das darf nicht nur eine Floskel für politische Sonntagsreden sein“, sagt Martin Antretter. Die Burglengenfelder SPD wollte daher Worten Taten folgen lassen „und unsere Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt mit feinem Essen zum Ausdruck bringen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ortsvereins.

So trafen sich die ersten Helferinnen und Helfer aus den Reihen des SPD-Ortsvereins am vergangenen Sonntag schon um 8:30 Uhr, um unter der Regie von Tapas-Chefin und Stadtratskandidatin Melanie Röhl den Kochlöffel zu schwingen. Viele Köche verderben den Brei – das bekannte Sprichwort galt beim Ehrenamtsdinner nicht. Im Gegenteil: „Etliche Gäste haben mich nach den Rezepten für die Speisen gefragt“, berichtet Röhl. Und Stadtratskandidatin Ramona Rautter betont: „Unser Essen wurde tatsächlich sehr gelobt.“

SPD-Ortsvorsitzende Kerstin von Brincken hatte zusammen mit dem Team der Stadtratskandidatinnen die Organisation des Ehrenamtsdinners übernommen. „Wir wollten, dass Ehrenamtliche, die sich vielleicht noch nicht kennen, miteinander ins Gespräch kommen, netzwerken und Erfahrungen austauschen können“, sagt von Brincken. Daher platzierte sie die Vertreterinnen und Vertreter der Vereine bunt gemischt an großen Tafeln. Bedient wurden sie dort u.a. von Bürgermeisterkandidat Martin Antretter, 3. Bürgermeister Sebastian Bösl und einem 20-köpfigen Team der Sozialdemokraten.

Antretter und von Brincken zogen zufrieden Bilanz: „Von der mehr als positiven Resonanz waren wir selbst überrascht: Nach den Zusagen von 90 Ehrenamtlichen mussten wir aus Platzgründen die Anmeldeliste schließen und – leider – sogar Absagen erteilen.“ Am wichtigsten sei der Austausch unter und mit den Gästen gewesen. „Mich hat am meisten gefreut, dass wir so viel Lob für unsere Idee, für unseren Einsatz und unseren Auftritt als Team bekommen haben“, sagt Helga Forster. Das Ehrenamtsdinner soll keine „Wahlkampf-Eintagsfliege“ sein, sondern fortgeführt werden.