HAK Steinberg-Wackersdorf kann viele Aktivitäten verbuchen

STEINBERG AM SEE (sr). Der seit 1987 bestehende Heimatkundliche Arbeitskreis Steinberg/Wackersdorf hat bei seinen Neuwahlen den 1. Vorsitzenden Jakob Scharf und einen Großteil der bewährten Vorstandschaft nach zwei arbeitsintensiven Jahren neu ernannt.

Bürgermeister Harald Bemmerl (li.) dankte der rührigen HAK-Vorstandschaft mit dem wiedergewählten Vorsitzenden Jakob Scharf (Mitte). Foto: HAK Steinberg-Wackersdorf

Bürgermeister Harald Bemmerl würdigte die stets positive Entwicklung des HAK und dankte für den Betrieb des Braunkohlemuseums als Herzstück des Vereins und Aushängeschild der Gemeinde. Die wertvolle Dokumentation und Archivierung solle weiterhin unterstützt werden. Vorsitzender Jakob Scharf, seit 36 Jahren im Amt, verwies zunächst auf die Vielfalt der Vereinsaufgaben, die weit über die Museumsbetreuung hinausgingen. Inzwischen seien durch wertvolle Dokumentation und Katalogisierung in rund 200 Ordnern viele tausend öffentlich zugängliche Zeitdokumente gesammelt worden. In der letzten Zeit konnte sich der wöchentliche Arbeitsstammtisch zudem über Zuwachs freuen.

Besonderer Dank gebühre den Museumsdienst-Leistenden mit insgesamt knapp 200 ehrenamtlich geleisteten Stunden, wobei so insgesamt fast 2000 Stunden unentgeltliche Arbeit in den HAK investiert wurden. Geplant sei die fünfte Herausgabe des beliebten „Gmoaböichls“ im Jahr 2024 sowie die Fertigstellung der Medienstation und der Außengestaltung des Museums. Scharf sprach sich gegen Verkauf des Museumsgartens sowie gegen einen eventuellen Abriss des historischen Berghauses am Pfaffenberg aus. Das Programm für die nächsten beiden Jahre, das 30-jährige Jubiläum des Museums im Mittelpunkt, werde die neue Vorstandschaft festlegen.

Museumsleiter Christian Scharf dankte für die Mitarbeit bei der Umstrukturierung des Museums. Eine eigene Dokumentation zum legendären „Wackersdorfer Bockl“ sowie ein Modell des Hochbunkers seien geplant.

Ein Auftritt des Museums im Internet mittels neuer Homepage, Instagram und Facebook fanden viel Zuspruch. Erfolgreich waren zudem unter anderem die Veranstaltungen „Kunst und Krempl“ sowie der „Aktionstag Physik“ und die Museumskirwa. In Kürze könne in einer Medienstation die Geschichte der BBI und des Ortes digital erlebt werden. Die finanzielle Situation sei Dank sparsamer Haushaltsführung trotz vieler Anschaffungen positiv, so Kassier Thomas Bäuml.

Bei den Neuwahlen wurde Jakob Scharf zum 1. Vorsitzenden ernannt. Stellvertreter wurden Hans-Peter Weiß, Karl Jobst und Uwe Schneider. Thomas Bäuml agiert als Kassier; Schriftführer ist Franz Kiendl, sein Stellvertreter Markus Fischer. Christin Scharf wurde zum Museumsleiter gewählt. In der Inventarwarte arbeiten Christl Friedrich, Toni Eiselbrecher und Marile Sonnleitner.

Die Archivwarte wird gestellt durch Renate Rose und Simon Seidl, verantwortlich für Fotos, und Gaby Rester für die Presse. Musikalischer Leiter ist Stefan Royer. Als Beisitzende wurden Barbara Rothut, Anne Scharf, Georg Vetter, Ingo Ippisch, Sinan Wiendl und Erika Kimmerl gewählt. Kassenprüfer sind Reinhold Dauerer und Hans-Otto Sander. Einstimmig kooptiert wurden der Wackersdorfer Museumsleiter Walter Buttler, Tom Zeller und Dr. Wolfgang Neiser.

Weitere Infos findet man online unter www.braunkohlemuseum-steinberg.de sowie auf Facebook und Instagram.

Gut zu wissen:

Jeden Montag lädt der Heimatkundliche Arbeitskreis Steinberg/Wackersdorf zum „Arbeits-Stammtisch“ Mitglieder und Nicht-Mitglieder in das „Reisach-Stüberl“ im Braunkohlemuseum ein.