Wegweisende VELYS™ Lösung überzeugt an der Asklepios Klinik Lindenlohe

SCHWANDORF/LINDENLOHE. 500 Eingriffe in knapp anderthalb Jahren! Im Dezember 2024 kam an der Asklepios Klinik Lindenlohe erstmals die sehr präzise VELYS™ robotergestützte Lösung beim Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks zum Einsatz – und markierte den Start einer Endoprothetik-Erfolgsgeschichte in Lindenlohe, wo man zu den Einrichtungen in Deutschland mit den meisten solcher Eingriffe gehört.

Innerhalb von 16 Monaten: 500 künstliche Kniegelenke mit robotergestützter Technologie / Schneller wieder mobil. Foto: Felix Haas

Deutschlandweit in der Spitzengruppe

„Ungeachtet dieser hohen Zahl, die selbstverständlich auch einen Qualitätshinweis darstellt, sind es vor allem die durchweg positiven OP-Erfahrungen und noch mehr die zufriedenen Patientinnen und Patienten, die für diese zukunftsweisende Technologie sprechen“, berichtet Leitender Oberarzt Dr. Marco Strauch. Der Chef des Endoprothesen Zentrums der Maximalversorgung (EPZmax): „Wir sind sehr zufrieden, wie schnell und sicher all unsere lindenloher Knie-Chirurgen das Arbeiten mit dem „VELYS Roboter™-System verinnerlicht haben.

Neben dem großen Mehrwert für den OP Ablauf überzeugt vor allem, dass wir uns während der Operation noch stärker auf unsere eigentliche Arbeit konzentrieren können. Denn das System ist auf Einfachheit ausgelegt und so konzipiert, dass es –Bild frei – maximal präzise und zuverlässig arbeitet und sich dank seines schlanken Designs in die instinktiven Arbeitsabläufe der Chirurgen integriert. Kurzum: Wir behalten die gewohnte Kontrolle und unsere bevorzugte OP-Technik ohne das erhöhte Risiko einer Schädigung der Weichteile bei.“

Jedes Knie ist anders, ebenso wie jeder Patient, der einen Kniegelenkersatz benötigt. Mit „VELYS™ werden bei der Operation Patienten-individuelle Daten verwendet, was vorhersagbare Ergebnisse gewährleistet, die wiederum nicht nur die Behandlungsergebnisse verbessern, sondern auch zu einer schnelleren Genesung verhelfen.

Das perfekte Zusammenspiel der Systeme

Dr. Marco Strauch: „Wir blicken bereits bei der OP in die Zukunft des Patienten. Dabei funktioniert das System des Weltmarktführers Johnson & Johnson ausschließlich mit dem bereits in Lindenlohe verwendeten ATTUNE™ Kniesystem sowie deren Unicondylärprothese (Schlittenprothese), die nachweislich die von Patienten berichteten Ergebnisse verbessern, indem sie mit der Anatomie des Patienten zusammenwirken, um sowohl Stabilität als auch Bewegung zu ermöglichen. Wir wollen ihnen helfen, so schnell wie möglich in ihren Alltag zurückzukehren.

Kürzere OP-Zeiten und weniger Schmerzen

Neben der Verringerung bzw. Vermeidung von Schmerzen beim Gehen, ist es unser Ziel, dauerhaft einen besseren Bewegungsumfang zu bieten und auch das Gefühl der Stabilität zu gewährleisten.

„Ferner ist hervorzuheben“, so der Leitende Oberarzt weiter, „dass alle Anwender des Roboters an der Klinik ihre durchschnittliche OP-Zeit reduziert haben, und zwar im Vergleich zu vielen Jahren Erfahrung mit der Navigation. Dies zeigt, daß die Lernkurve der neuen Technologie überschaubar ist und die Abläufe und Ergebnisse auf jeden einzelnen Anwender übertragbar sind. Eine bestmögliche Versorgung unserer Patienten kann somit auf noch breitere Füße gestellt werden.“

Die wichtige Aussagekraft hoher OP-Zahlen

Die hohe Zahl der Eingriffe ist ein wichtiges Instrument der Patientensicherheit. Nur durch Routine kann ein Erfolg sichergestellt werden. Im Falle der Asklepios Klinik Lindenlohe untermauert sie – neben der fachlichen Reputation weit über die Grenzen der Region hinaus – deren ausgewiesenes Spezialistentum bei der Versorgung mit künstlichen Kniegelenken. Für den Leitenden Oberarzt gehört zum bestmöglichen Behandlungsergebnis „neben hochqualifizierten Ärztinnen und Ärzten und einem eingespielten Pflegeteam die topmoderne technologische Ausstattung, in die wir kontinuierlich investieren“.

Die Asklepios Klinik Lindenlohe

Die Klinik im Herzen Bayerns, umgeben von Wäldern und Seen, umfasst nicht nur alle Bereiche der Orthopädie, sondern genießt als eine der größten Spezialkliniken für den Bewegungsapparat in Ostbayern weit über die Grenzen der Region hinaus einen ausgezeichneten Ruf.

Ob Knie, Schulter oder Hüfte: Durch die hohen medizinischen Standards, die Verwendung moderner Techniken sowie zukunftsweisender Implantate können in Lindenlohe die verschiedensten Probleme individuell gelöst werden. Jährlich werden hier über 1.500 endoprothetische Eingriffe durchgeführt.

Kontinuierliche Qualität, die sich auch auf höchstem Niveau durchsetzt. Seit vielen Jahren wird die Klinik Lindenlohe regelmäßig als zertifiziertes „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax)“ überprüft und bestätigt.