MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Unter dem Leitgedanken „Unterwegs zum Heiligen Abend“ machte sich am Samstagabend, den 20. Dezember, eine große Schar von Gläubigen der Pfarrei St. Leonhard gemeinsam auf den Weg. Begleitet wurden sie von der Geschichte des kleinen Hirtenjungen Simon, der sich auf die Suche nach seinem verlorenen Schäfchen begab.


Um sicher durch die Dunkelheit zu kommen, erhielt Simon vier Lichter. Auf seinem Weg begegnete er einem verletzten Wolf, einem Dieb und einem Bettler, denen er mit seinem Licht Wärme, Hoffnung und Zuversicht schenkte. Schließlich fand er sein Schäfchen im Stall an der Krippe wieder. Die letzte, nur noch schwach flackernde Kerze übergab Simon dem Kind in der Krippe – woraufhin das Licht wie von unsichtbarer Hand wieder aufleuchtete und den ärmlichen Stall mit Glanz erfüllte.
Anschaulich dargestellt wurde die Geschichte in einem Rollenspiel der Kolpingjugend. Musikalisch umrahmt wurden das Spiel sowie die anschließende Eucharistiefeier vom Chor Heaven’s Voice, der für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte.
Der Ausklang des Abends fand im Schein von Feuerschalen im Garten des St.-Clemens-Hauses statt, wo auch eine liebevoll gestaltete Krippennachbildung zu sehen war. Für das leibliche Wohl der Besucher war bestens gesorgt. Aufgrund der großen Beteiligung und der durchweg positiven Resonanz plant die Kolpingsfamilie, das neue Konzept rund um die Pfarrkirche St. Leonhard im kommenden Jahr zu wiederholen..
