KALLMÜNZ (sr). Am 8. März 2026 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Die Wahlwerbung der verschiedenen Parteien biegt auf die Zielgerade. Auch die Wählergruppe SPD und engagierte Bürger in Kallmünz berichtet von ihren bisherigen Erfahrungen im „Wahlkampf“ und von ihren Zielen für die Marktgemeinde Kallmünz. Sie antworten auf Fragen, die ihnen oft gestellt werden.

LOKAL: Warum macht die SPD unter dem Namen SPD und engagierte Bürger Wahlwerbung?
Angela Weigert: Auf unserer Liste kandidieren 8 (von 14) Frauen und Männer, die nicht Mitglied der SPD sind. Sie zeichnen sich auch durch besonderes Engagement in den Vereinen, Kita, Kindergarten und auch sonst, wenn es darum geht, ehrenamtliche Leistungen in der Marktgemeinde zu erbringen, aus.
LOKAL: Nennen Sie uns ein paar Beispiele für dieses besondere Engagement.
Angela Weigert: Der SPD-Ortsverein spendete in den letzten Jahren immer wieder ansehnliche Geldbeträge für die Kita, den Kindergarten, die Schule oder auch für die Bergkirche in Rohrbach. Gemeinsam mit den engagierten Bürgern pflanzten wir Obstbäume entlang der alten Dinauer Straße, erneuerten den Anstrich vieler Sitzbänke im Kallmünz, sanierten mit Unterstützung der Marktgemeinde die Knauer-Kapelle, sammelten Unterschriften für die Wiederaufstellung eines Geldautomaten der Sparkasse und vieles mehr.
LOKAL: Wie sehen Sie die derzeitige Situation in der Marktgemeinde Kallmünz- welche Projekte sind besonders wichtig?
Stephan Stoiber: Kallmünz bietet eine sehr hohe Lebensqualität. Damit das so bleibt, müssen wir uns hier vor Ort anstrengen und insbesondere unsere Infrastruktur wie Straßen und Brücken instandhalten. Einen besonderen Stellenwert hat für mich auch der Erhalt des alten Rathauses.
Stefan Maldoner: Wir haben viele sehr aktive Vereine, die unser Gemeindeleben enorm bereichern und wesentlich für die hohe Lebensqualität hier sind. Dahinter steht eine große Anzahl ehrenamtlich tätiger BürgerInnen. Ohne sie würde das alles nicht sein. Wir müssen das Ehrenamt noch mehr fördern, wertschätzen und anerkennen.
Klaus Fahrnholz: Wenn wir Kallmünz weiterhin lebenswert und attraktiv erhalten wollen, müssen wir alle gemeinsam, ohne Parteidenken, die wichtigen Projekte wie Kindergarten, Naabbrücke usw. planen und umsetzen. Um die fachlich und finanziell beste Lösung muss natürlich leidenschaftlich gerungen werden.
Kathrin Reinstein und Sandra Hofmann: Für uns gehört dazu ein neuer Kindergarten, sowie eine gut ausgestattete Kita und Schule. Dazu wollen wir besonders auch die Eltern miteinbeziehen. Unsere Kinder sind unsere Zukunft.
LOKAL: Welche Erfahrungen haben Sie im bisherigen Wahlkampf gemacht?
Josef Wein: Wir sprechen nicht von Wahlkampf, sondern von Wahlwerbung. Der Begriff „Kampf“ ist negativ besetzt und passt nicht in das Verständnis der Menschen in einer kleinen Kommune. Da geht es um Gemeinsamkeiten und ein kooperatives Verhalten.
LOKAL: Vielen Dank für das Gespräch!
