REGENSBURG/KAUFBEUREN (sr). Kein Sieger nach Regulärer Spielzeit – keine Treffer in der Verlängerung: Beim hochspannenden Auswärtsspiel des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg beim ESV Kaufbeuren musste das Penaltyschießen entscheiden.

In diesem behielten letztlich die Oberpfälzer die Oberhand und gewannen letztlich mit 4:3 (2:0/0:1/1:2/0:0/1:0). Vor 1944 Fans in der Energie-Schwaben-Arena hatten sich die Gäste im ersten Durchgang einen verdienten 2:0-Vorsprung herausgespielt – Nick Mähler mit seinem ersten Profi-Tor (6. Minute) und Alexander Berardinelli (16.) hatten getroffen. Im Mitteldrittel wurden dann die Allgäuer stärker und verkürzten in Überzahl durch Max Kislinger auf 1:2 (34.). Als Henri Kanninen nach 44 Minuten für die Buron Joker gar zum 2:2 ausglich, drohte die Partie zu kippen. Doch Donát Péter brachte die Domstädter kurz darauf wieder in Front (3:2 – 47.). Als der ESVK in der Schlussphase mit einem sechsten Feldspieler statt ihres Goalies auf das 3:3 drückte, wurde 62 Sekunden vor der rettenden Schlusssirene der Druck zu groß: Kaufbeurens Kapitän Bernhard Ebner hämmerte den Puck zum abermaligen Ausgleich ins Eisbären-Tor. Die Die Overtime blieb torlos, im fälligen Shootout netzte einzig Regensburgs Sturm-Neuzugang Jeremy Bracco ein und sicherte den Rot-Weißen damit den Zusatzpunkt.
In der Tabelle blieb das Team aus der Donaustadt auf Rang fünf (jetzt 34 Punkte), die Joker sind weiter Vorletzte (13. Platz/jetzt 20 Zähler). Nun steht für die Eisbären das große Oberpfalz-Derby an: Am heutigen Sonntag, 7. Dezember, gastieren die Blue Devils Weiden ab 17 Uhr in der heimischen Donau-Arena. Letzte Tickets für das Duell der Lokalrivalen gibt es unter www.ebr.live.
