Eisbären Regensburg gegen Blue Devils Weiden mit 4:3 nach Penaltyschießen

REGENSBURG (sr). Mit einem Kraftakt hat Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt frühzeitig den Klassenerhalt in der DEL 2 unter Dach und Fach gebracht.

Jubel bei den Eisbären Regensburg (schwarze Trikots): Der 4:3-Heimsieg nach Penaltyschießen im Oberpfalz-Derby gegen die Blue Devils Weiden bedeutete gleichzeitig den Klassenerhalt in der DEL 2!. Foto: Andreas Nickl

Die Domstädter erkämpften sich im vierten (und damit letzten)
Oberpfalz-Derby der Hauptrunde gegen den Lokalrivalen Blue Devils
Weiden einen 4:3-Heimsieg nach Penaltyschießen (1:1/0:1/2:1/0:0/1:0)
und schraubten ihr Punktekonto damit auf 75. So verteidigten sie nicht
nur ihren starken sechsten Tabellenplatz, sondern können nun bereits
fünf Spieltage vor Ende der Regulären Saison rechnerisch nicht mehr
auf die Play-down-Ränge abrutschen. Weiden blieb 13 (54 Zähler). Vor
4611 Fans in der Donau-Arena traten die EBR ohne den kurzfristig
erkrankt fehlenden Stürmer Samuel Payeur an, ferner standen die
Angreifer Bryce Kindopp (überzählig), Lukas Krieger (verletzt) und Noel
Saffran nicht im Aufgebot, in der Defensive pausierte Max Merkl. Jonas
Neffin, der für die Eisbären zwischen den Pfosten startete, erlebte eine
ruhige Anfangsphase, in der seine Vorderleute drückten – Kevin Slezak
besorgte folgerichtig nach nur 80 Sekunden das 1:0 für Regensburg (2.
Minute). Doch danach kamen auch die BDW besser in Tritt: In Überzahl
glichen sie durch Manuel Edfelder wenig später zum 1:1 aus (8.). Cedric
Schiemenz brachte die Gäste in Durchgang zwei dann sogar mit 2:1 in
Front (31.). Doch im vermeintlichen Schlussabschnitt drehten die
Regensburger die Partie ihrerseits wieder: Im Powerplay stellte David
Morley auf 2:2 (48.) und in der Schlussphase legten die Hausherren
durch Nick Mähler zum 3:2 vor (55.). Weil aber Weiden, mit einem
zusätzlichen Feldspieler für Keeper Michael McNiven auf dem Eis, 59
Sekunden vor Schluss durch Schiemenz wiederum egalisierte (3:3 –
60.), ging es in die Overtime. Diese blieb torlos, im fälligen
Penaltyschießen entschärfte Neffin alle drei Versuche der Blauen Teufel
– der Treffer von Jeremy Bracco auf der Gegenseite reichte den

Domstädtern zum 4:3-Derbysieg und damit auch zum Ligaverbleib.
Bereits am morgigen Sonntag, 22. Februar, geht es für die Schützlinge
von EBR-Coach Peter Flache im Kampf um die Play-off-Plätze weiter.

Ab 17 Uhr sind sie auswärts beim ESV Kaufbeuren in der Energie-
Schwaben-Arena gefordert. Ihr nächstes Heimspiel bestreiten sie am
kommenden Freitag, 27. Februar, ab 20 Uhr in der Donau-Arena gegen
die Wölfe des EHC Freiburg. Tickets gibt es unter www.ebr.live.