REGENSBURG/KREFELD (sr). Nach einer fast zehnstündigen Busfahrts-Odyssee ging es für Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg jetzt auswärts bei den Krefeld Pinguinen leicht verspätet in das erste Spiel der Play-off-Halbfinalserie gegen die Rheinländer.

Trotz aller Widrigkeiten boten die Oberpfälzer anschließend beim großen Favoriten eine starke Leistung und glichen sogar einen frühen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand wieder aus – am Ende gingen sie bei der 3:6-Niederlage (1:2/1:2/1:2) aber dennoch leer aus. Vor 7420 Fans in ihrer Yayla-Arena nutzten die Nordrhein-Westfalen direkt ihr erstes Powerplay zum 1:0 durch Ex-Nationalspieler Philip Gogulla (6. Minute) und legten kurz darauf durch Leonhard Korus das 2:0 nach (9.).
Doch noch vor der ersten Pause meldeten sich die Domstädter durch Corey Trivino zurück, der einen Rebound zum 1:2-Anschluss über die Linie drückte (18.). Eine doppelte Überzahl kurz nach Wiederbeginn sorgte dann für den 2:2-Ausgleich durch einen Distanzhammer von Jakob Weber (25.). Mit einem Doppelschlag zogen die Schwarz-Gelben aber anschließend wieder davon: Erst lenkte DEL-2-Hauptrunden-Topscorer Max Newton eine scharfe Hereingabe zum 3:2 in die Maschen (28.), 85 Sekunden später netzte David Černý nach einem Bauerntrick von Heimkapitän Alexander Weiß zum 4:2 ein (29.).
Als Gogulla kurz nach Beginn des dritten Drittels das 5:2 folgen ließ (41.), war die Vorentscheidung gefallen. Pierre Preto brachte seine Farben noch einmal auf 3:5 heran (46.), doch mit dem 6:3 durch C. J. Suess (51.) beendete der Altmeister alle Eisbären-Hoffnungen auf ein weiteres Comeback früh.
Damit führen die Seidenstädter in der zweiten Play-off-Runde („Best of Seven“) nun mit 1:0 nach Siegen. Weiter geht es mit dem ersten Regensburger Heimspiel der Serie am morgigen Samstag, 4. April, ab 20 Uhr in der Donau-Arena. Letzte Tickets für diese Begegnung gibt es unter www.ebr.live.
