MAXHÜTTE-HAIDHOF (sr). Mit einer gemeinsamen Spende in Höhe von 1.000 Euro haben zwei Hausärzte, Dr. Thorsten Schmidt und Stefan Roi (MBA), ein deutliches Zeichen für gesellschaftliche Verantwortung gesetzt.

Die beiden Mediziner unterstützten die BRK-Bereitschaft Maxhütte-Haidhof bei der Anschaffung einer neuen Reanimationspuppe, die künftig in der Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Einsatzkräfte eingesetzt wird.
Die Spendenübergabe fand an der Praxis der Wackersdorfer Hausärzte statt, die seit Oktober 2025 auch eine Zweigstelle in Teublitz betreiben. Entgegengenommen wurde die Zuwendung von Bereitschaftsleiter Andy Götz, der den beiden Ärzten seinen Dank aussprach.
Moderne Trainingsmittel seien für die Qualität der Notfallausbildung unverzichtbar, so Götz. Gerade bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung komme es auf regelmäßiges, realitätsnahes Üben an – denn im Ernstfall entscheiden Sekunden.
Die neue Reanimationspuppe ermöglicht es den Helferinnen und Helfern, Wiederbelebungsmaßnahmen unter praxisnahen Bedingungen zu trainieren, heißt es in einer Presseinformation. Davon profitierten nicht nur die Ehrenamtlichen selbst, sondern letztlich alle Bürgerinnen und Bürger der gesamten Region.
Ärztliche Verantwortung über die Praxis hinaus
Beide Hausärzte verbinden ihre berufliche Tätigkeit mit einem klaren Bekenntnis zum Ehrenamt. Dr. Schmidt, Inhaber von „Hausarzt und Ästhetik“ Schwandorf, ist seit mehreren Jahren aktives Mitglied der BRK-Bereitschaft Maxhütte-Haidhof und engagiert sich regelmäßig im Sanitätsdienst. Für ihn gehört ehrenamtliches Engagement selbstverständlich zum ärztlichen Selbstverständnis.
Stefan Roi, Mitinhaber der Wackersdorfer Hausärzte, ist seit dem vergangenen Herbst Mitglied der BRK-Bereitschaft. Sein Engagement steht für die enge Verbindung zwischen moderner hausärztlicher Versorgung, regionaler Verbundenheit und persönlicher Verantwortung.
Die gemeinsame Spende macht deutlich, dass ärztliche Verantwortung nicht an der Praxistür endet. Sie zeigt, wie medizinische Fachkompetenz und gesellschaftliches Engagement sinnvoll zusammenwirken können. Am Ende bleibt eine klare Botschaft: Ehrenamt braucht Rückhalt – und dieser Rückhalt beginnt oft bei Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen.
