20.1.2026 – PI SCHWANDORF …
Am Montag, gegen 19:00 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Einfamilienhaus in Schwandorf gerufen, weil dort ein Thermometer in einem Backofen explodiert sei. Ein 9-jähriger Schüler hatte dort die kurze Abwesenheit seiner Mutter in der Küche ausgenutzt, um und ein Fieberthermometer in den aufgeheizten Backofen gelegt, da er seiner Mutter zeigen wollte, dass er krank sei. Die Temperatur des Backofens überstieg den Messbereich des Thermometers offensichtlich deutlich, so dass das Thermomer im Backofen zerbarst. Durch die hinzugerufene Feuerwehr wurde das freigesetzte Quecksilber aufgenommen und die Wohnung belüftet. Während glücklicherweise niemand verletzt wurde, ist der Backofen mit Quecksilber kontaminiert und damit wohl nicht mehr zur Zubereitung von Speisen geeignet.
Missbrauch von Notrufen
Am Montag, gegen 16:00 Uhr teilte ein 30-jähriger Schwandorfer, mit deutscher Staatsangehörigkeit über Notruf bei der Polizeieinsatzzentrale Niederbayern mit, dass er wisse, dass eine 26-jährige Deutsche, mit Wohnsitz in Schwandorf gerade „bekifft“ mit ihrem Fahrzeug von Niederbayern zu ihrem Wohnsitz in Schwandorf unterwegs sei. Das Fahrzeug konnte durch eine Streife der Polizeiinspektion Schwandorf angehalten werden und eine anschließende Kontrolle der Fahrzeugführerin erbrachte keinerlei Anzeichen auf irgendeine Form von Drogenkonsum oder Verkehrsuntüchtigkeit. Vielmehr stellte sich heraus, dass es sich hier um eine Beziehungsstreitigkeit handelte. Den Mitteiler erwartet nun ein Strafverfahren wegen falscher Verdächtigung und Missbrauchs von Notrufen.
Anlagebetrug
Am Montag sprach eine 62-jährige Deutsche, mit Wohnsitz in Schmidmühlen bei der Polizeiinspektion Schwandorf vor und berichtete hier, dass er im Dezember des Vorjahres über 1.000,- € in Bitcoins angelegt habe. Ihm sei hier über den Messenger-Dienst Telegramm ein Gewinn von über 90.000,- € versprochen worden. Diesen Gewinn habe er allerdings bis heute nicht erhalten. Die Polizei führt nun ein Ermittlungsverfahren wegen Anlagebetrug.
Randale am Bahnhof
Am Montag, gegen 11:45 Uhr wurde die Polizei zu einem Streit am Schwandorfer Bahnhof gerufen. Vor Ort konnte ein polizeibekannter 38-Jähriger, mit Deutscher Staatsangehörigkeit und Unterkunft in Schwandorf angetroffen werden, der sich darüber aufregte, dass die Toiletten in der Bahnhofsgaststätte nicht kostenlos zur Verfügung standen und er auf die nahegelegenen öffentlichen Toiletten am Bahnhof verwiesen wurde. Der Streit konnte durch die Polizei geschlichtet werden, zu Straftaten kam es nicht. Die Toiletten der Bahnhofsgaststätte wird der Mann aber auch in Zukunft nicht nutzen können, er erhielt dort nämlich Hausverbot.
Verkaufsstand aufgehebelt
Am Montag teilte das Personal eines Verkaufsstandes für Fleischdrehspieße, in der Regensburger Straße mit, dass sie bei Eröffnung feststellen mussten, dass die Klappe des freistehenden Verkaufsanhängers aufgehebelt wurde und Bargeld aus der Registrierkasse entwendet wurde. Während die Höhe des Beuteschadens lediglich im unteren zweistelligen Bereich liegt, wird der Sachschaden auf rund 250,- € geschätzt. Der Tatzeitraum kann lediglich grob auf die Zeit zwischen Freitag 17:00 Uhr und Montag 10:00 Uhr eingegrenzt werden. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.
Diebstahl
Am Montag sprach eine 42-jährige Deutsche, mit Wohnsitz in Schwandorf bei der Polizeiinspektion Schwandorf vor und berichtete, dass sie am Samstag bei einem Geldautomaten in einem großen Verbrauchermarkt am Brunnfeld 500,- € Bargeld abgehoben habe. Allerdings habe sie vergessen das Geld aus dem Ausgabeschacht zu entnehmen. Als sie ihren Fehler bemerkte und kurz darauf zu dem Automaten zurückkehrte, war das Geld schon verschwunden. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Schwandorf zu melden.
