Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort – Zeuge beobachtet Vorfall und trägt zur Klärung bei

28.11.2025 – PI REGENSTAUF …

LAPPERSDORF OT KARETH, LKR. REGENSBURG. Am Donnerstagabend wollte ein 45-jähriger Mann, ein Rumäne aus Lappersdorf, mit seinem Opel auf dem Parkplatz eines Restaurants in der Bergstraße in Kareth rückwärts ausparken. Dabei stieß er mit der Heckstoßstange gegen einen ordnungsgemäß abgestellten Land Rover eines 52-jährigen italienischen Regensburgers und verursachte Kratzer sowie Lackabsplitterungen an beiden Fahrzeugen. Der Sachschaden wird jeweils auf etwa 200 Euro geschätzt. Anschließend verließ der Unfallverursacher die Örtlichkeit, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Ein unbeteiligter Zeuge beobachtete den gesamten Vorgang und informierte die Polizei, sodass der Unfallverursacher schnell ermittelt werden konnte. Der Zeuge handelte vorbildlich und trug maßgeblich zur Aufklärung des Falls bei.

Selbstfahrendes Fahrrad führte zu mehreren Verstößen

LAPPERSDORF, LKR. REGENSBURG. Am Donnerstagnachmittag wurde ein 22-jähriger Inder in der Regensburger Straße einer Kontrolle unterzogen, nachdem er sein Fahrrad ohne jegliche Tretbewegungen fortbewegen konnte. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass das Fahrrad mit einem E-Antrieb ausgestattet war, der über einen Geschwindigkeitscontroller verfügte. Das Gefährt entsprach damit nicht mehr den Anforderungen eines zulassungsfreien E-Bikes, sondern hätte versicherungs- und fahrerlaubnispflichtig betrieben werden müssen.
Der Mann gab an, das Fahrrad über eine asiatische Großhandelsplattform erworben zu haben, ohne über die technischen Voraussetzungen und rechtlichen Folgen im Bilde zu sein. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, der Betroffene nach den erforderlichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Verstößen gegen die Fahrerlaubnis-Verordnung sowie das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.

Verkehrsunfall auf der B16 mit einem Verletzten

WENZENBACH, LKR. REGENSBURG. Am Donnerstagnachmittag kam es auf der B 16 zwischen Gonnersdorf und Wenzenbach zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 30-jähriger kosovarischer Fahrer eines Kleintransporters leicht verletzt wurde. Ein 55-jähriger deutscher Mann aus Bodenwöhr setzte mit seinem Ford Tourneo zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeugs an und wechselte hierzu bereits auf die linke Fahrspur. Dabei übersah er den von hinten herannahenden Kleintransporter des 30-Jährigen. Zu einer Berührung der Fahrzeuge kam es nicht, jedoch musste der Fahrer des Kleintransporters ausweichen, geriet ins Schlingern und kam schließlich rechts von der Fahrbahn ab.
Beim Abkommen überfuhr er ein Verkehrszeichen (Zeichen 276 – Überholverbot für Kraftfahrzeuge aller Art). Der Mann wurde leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehren Wenzenbach und Hauzenstein waren zur Verkehrsregelung und Absicherung der Unfallstelle im Einsatz. Gegen den Überholenden wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Brandfall ohne Personenschaden

REGENSTAUF OT STEINSBERG, LKR. REGENSBURG. Am Mittwoch, 26.11.2025, gegen 12:25 Uhr, gingen bei der Integrierten Leitstelle Regensburg mehrere Mitteilungen über ein in Vollbrand stehendes Gartenhaus in der Ortschaft Steinsberg, Weinbergweg, ein. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren stand das Gartenhaus des Geschädigten, eine etwa 3 x 4 Meter große Holzkonstruktion, bereits vollständig in Flammen und brannte komplett aus.
Das Feuer griff zunächst auf ein unmittelbar angrenzendes weiteres Gartenhaus über und verursachte auch dort erheblichen Sachschaden. In der Folge breiteten sich die Flammen bis zum Wohnhaus des Geschädigten aus. Am Dach des Gebäudes entstand ein Brandschaden auf einer Fläche von etwa einem Quadratmeter, woraufhin die Feuerwehr die betroffenen Dachschindeln entfernte.
Insgesamt waren die umliegenden Feuerwehren Steinsberg, Eitlbrunn, Regenstauf, Diesenbach, Holzheim am Forst sowie Wolfsegg mit rund 60 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung vor Ort.
Am Donnerstag erfolgte die Brandortbegehung durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung ergaben sich dabei nicht. Die genaue Brandursache konnte jedoch trotz intensiver Spurensuche bislang nicht abschließend geklärt werden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf etwa 50.000 Euro beziffert. Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Regenstauf geführt.