BURGLENGENFELD (sr). Es ist „verdamp lang her“, seit Wolfgang Niedecken mit seiner Band BAP beim legendären Anti-WAAhnsinns-Festival 1986 auf dem Lanzenanger auftrat – gemeinsam mit Größen wie Udo Lindenberg, Die Toten Hosen, Herbert Grönemeyer und Rio Reiser.

Fast 40 Jahre später kehrte Niedecken nun nach Burglengenfeld zurück. Anlass war ein Pressetermin im Keller No. 10, bevor es vorbei am „Denkmal zur Erinnerung an den Widerstand gegen die WAA Wackersdorf“ weiter in Richtung Lanzenanger ging.
Der Besuch stand im Zusammenhang mit dem geplanten BAP-Konzert am 3. Juli 2026 in der Steinbrucharena – nur rund einen Kilometer von jenem Ort entfernt, an dem vor vier Jahrzehnten rund 120.000 Menschen beim „5. Anti-WAAhnsinns-Festival“ ein eindrucksvolles Zeichen für friedlichen Protest setzten.
Beim Pressetermin im „Keller“ erzählte Niedecken von den Anfängen seiner musikalischen Laufbahn. Inspiriert habe ihn bereits mit 15 Jahren der Beatles-Song „Love Me Do“. „Ich fühlte mich damals wie Paul McCartney“, erinnerte sich der Musiker schmunzelnd.



