ROHRBACH/KALLMÜNZ (sr). Strahlender Sonnenschein, festliche Klänge und zahlreiche Gäste: Mit einer feierlichen Einweihung ist am Samstag, den 19. September 2026 die rund eineinhalbjährige Sanierung der Bergkirche Maria Hilf in Rohrbach offiziell abgeschlossen worden. Zahlreiche Gläubige, Ehrengäste und Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine nahmen an den Feierlichkeiten teil und würdigten damit die besondere Bedeutung des historischen Gotteshauses.

Die romanische Burgkapelle geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1819 wurde sie um ein Langschiff im neobarocken Stil erweitert. Die nun abgeschlossene Sanierung trägt der sakralen, geschichtlichen und kunsthistorischen Bedeutung der Bergkirche Rechnung.

Zum Auftakt des Festtages versammelten sich die Teilnehmer am Sportplatz in Rohrbach. Um 9.30 Uhr setzte sich der Kirchenzug zur Bergkirche in Bewegung.
Das Glockengeläut der beiden Rohrbacher Kirchen begleitete den Zug ebenso wie die Klänge der Blaskapelle Dietldorf unter der Leitung von Volker Schmidt.





Nach der Begrüßung durch Dr. Francis Foeckler, 1. Vorstand des Fördervereins Bergkirche Maria Hilf Rohrbach e.V., begann der Festgottesdienst. Einen besonderen Höhepunkt bildete die feierliche Weihe des neuen Ambos. Dekan Michael Hirmer, Pfarrer Thomas Senft, Vikar Dr. Sujan Kumar und Kaplan Chinna Dola zelebrierten gemeinsam mit vier Ministrant/innen der Stadtpfarrkirche Burglengenfeld die heilige Messe.

Im Anschluss an den Gottesdienst standen die Festreden auf dem Programm. Zu den Rednern gehörten Architekt Michael Feil, 1. Bürgermeister von Kallmünz, Martin Schmid, MdL Patrick Grossmann, Staatssekretär Tobias Gotthardt, Landrätin Tanja Schweiger, Kirchenpflegerin Anneliese Wittl und Dekan Michael Hirmer. Sie würdigten die Bedeutung der Bergkirche und den Einsatz aller Beteiligten, die zum Gelingen der Sanierung beigetragen haben.

Anschließend zog die Festgesellschaft runter zum Dorfplatz. Dort wartete auf die rund 300 Besucher ein gemeinsames Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Für die musikalische Begleitung sorgte die Blaskapelle Dietldorf. Die Dorfgemeinschaft Rohrbach hatte die Bewirtung übernommen und trug damit wesentlich zum Gelingen des Festtages bei.


Auch über die Einweihungsfeier hinaus soll für den Erhalt des historischen Gotteshauses gesorgt sein. Die verbleibenden Einnahmen aus dem Fest sowie die eingegangenen Spenden kommen vollständig der künftigen Pflege und dem langfristigen Erhalt der Bergkirche Maria Hilf zugute.
Mit der Einweihungsfeier fand die eineinhalbjährige Sanierungsphase einen festlichen Abschluss. Für die Rohrbacher Dorfgemeinschaft war der Tag zugleich Anlass, die wiederhergestellte Bergkirche gemeinsam zu feiern und ihre Bedeutung für den Ort sichtbar zu machen.
Fotos: Katja Schmidt
